Neuerscheinungen Juni 2009 - Detailinformationen

Aktualisiert: "Chancen"-Heft: Design

"Chancen"-Heft: Design

Heft A4, 56 Seiten, 4-farbig, D, CHF 15.- (Einzelheft)

Früher war mit Design primär die Gestaltung von Gegenständen gemeint, heute wird Design in einem viel umfassenderen Sinn gebraucht: als Sammelbegriff für die unterschiedlichen Gestaltungsformen, nicht nur von Objekten, sondern auch von Dienstleistungen. Designer/innen entwickeln ebenso Prozesse und Spiele wie auch Kommunikationsstrategien, was sich sehr direkt auf die Ausbildungsinhalte auswirkt.

Die aktuellen Marktbedürfnisse, neue Technologien und damit veränderte Berufsbilder haben die klassischen visuell-gestalterischen Berufe wie Grafiker und Fotografin und deren Ausbildungen verändert. Lehrstellen für Jugendliche sind kaum zu finden, die erste Hürde ist fast immer ein Vorkurs (oder ein sogenanntes Propädeutikum) an einer Hochschule für Gestaltung bzw. für Kunst und Design. Generell hat die Hochschulausbildung mit der Einrichtung der Fachhochschulen massiv an Bedeutung gewonnen.
An den Fachhochschulen werden nur noch strukturierte Lehrgänge nach dem Bachelor-Master-Prinzip angeboten. Diese erlauben einerseits ein gestuftes Studium, vergleichbare Abschlüsse mit dem Ausland und mehr Interdisziplinarität. Aber: Die Anhebung fast des gesamten gestalterischen Bereichs auf Hochschulniveau bedeutet auch mehr Theorie, höhere Anforderungen, strengere Aufnahmebedingungen. Die Hochschulen selbst sind Unternehmen in einem internationalen Markt geworden, die in Konkurrenz stehen. Ausserdem: Eine wachsende Anzahl von privaten Kunst- und Gestaltungsschulen füllt die Lücke zwischen gestalterischer Grundbildung und Fachhochschulen.
Trotz des grossen Anteils an Hochschulabgängern und -abgängerinnen, die im Bereich Design tätig sind, gibt es immer wieder erfolgreiche Quereinsteigende, die sich zum Beispiel aus handwerklichen Berufen mit Hartnäckigkeit und guten Ideen etablieren konnten. Ein Beispiel ist bei den Porträts in diesem Heft zu finden.
Detaillierte Informationen zur Entwicklung in der Design-Branche, zu den Aus- und Weiterbildungsgängen und zwölf konkrete Laufbahnspiele sind im soeben erschienene "Chancen"-Heft zu finden. Fachredaktionell betreut wurde es von Hans Beat Achermann und Christine Providoli.

Dieses Heft ersetzt das "Chancen"-Heft "Visuelle Gestaltung" von 2005.

Ab 5 Heften pro Ausgabe CHF 12.-/Ex., ab 10 Heften pro Ausgabe CHF 11.-/Ex.
ab 25 Heften pro Ausgabe CHF 10.-/Ex.
1er-Abo (1 Heft pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 12.-/Ex., Mehrfach-Abo (ab 5 Heften pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 10/Ex.; jeweils plus Versandkosten.

Neu: FB Geomatiker/in EFZ und FB Geomatikingenieur/in

FB Geomatiker/in EFZ und FB Geomatikingenieur/in

Beide Berufsbild-Faltblätter, A4, 8 Seiten, 4-farbig, D, Fr. 4.- (einzeln), Fr. 100.- (Bund à 50 Ex.)

Die berufliche Grundbildung Geomatiker/in wird ab 2010 neu mit drei Schwerpunkten angeboten, die im Faltblatt Geomatiker/in herausgearbeitet werden. In Bezug auf das Studium Geomatikingenieur/in wird mit Porträts die grosse Palette von Einsatzmöglichkeiten skizziert, die jungen Berufsleuten nach einem Fachhochschul- oder einem ETH-Studium offen stehen.

Geomatiker/in
Geomatiker, Geomatikerin? Ach ja, das sind die Berufsleute, die unser Land vermessen. Das ist nach wie vor eine ihrer zentralen Aufgaben. Allerdings stehen ihnen dafür immer raffiniertere Vermessungsgeräte und -technologien zur Verfügung. Dies führt zusammen mit Fortschritten in der Informatik dazu, dass immer komplexere Geoinformationen auf immer vielfältigere Art verknüpft und für immer zahlreichere Zielgruppen nutzbar gemacht werden können.
Die zunehmende Komplexität des Berufsfeldes haben die Organisationen der Arbeitswelt zum Anlass genommen, um die berufliche Grundbildung ab 2010 neu mit drei Schwerpunkten anzubieten. Zentral für die Erhebung von Geoinformation ist und bleibt die amtliche Vermessung. Berufsleute mit diesem Schwerpunkt liefern unter Anleitung einer Geometerin, eines Geometers Vermessungsdaten für den Eintrag ins eidgenössische Grundbuch. Diese wiederum sind die Grundlage für die Geltendmachung von Eigentumsrechten, aber auch für Ingenieurvermessungen. Berufsleute mit Schwerpunkt Geoinformatik sind zuständig für die Analyse von Geodaten und ihre Aufbereitung und Nutzbarmachung für verschiedene Zielpublika, etwa für interaktive Portale oder 3D-Modellierungen. Diese Informationen dienen schliesslich auch den Berufsleuten mit Schwerpunkt Kartografie als Arbeitsgrundlage für topografische oder thematische Karten für die Print- oder die Screenpublikation.

Geomatikingenieur/in
Geomatiker/innen, die später ein Fachhochschulstudium absolvieren, übernehmen oft die Verantwortung von Teams in der amtlichen oder in der Ingenieurvermessung oder in Projekten der Analyse und Aufbereitung von Geoinformation. Ingenieure und Ingenieurinnen mit einem Studienabschluss an der ETH Zürich oder Lausanne sind auch in diesen Bereichen tätig. Sie sind im Weiteren auch in Forschungsprojekte involviert oder entwickeln die Vermessungstechnolgie weiter. Nach entsprechender Weiterbildung können sie sich auch zum Geometer oder zur Geometerin patentieren lassen.

Diese Faltblätter gibt es auch in Französisch und Italienisch. Sie ersetzen das Berufsbild-Heft "Vermessung und Geomatik" von 2002.

BIZ-BERUFSINFO

BIZ-BERUFSINFO

Loseblattsammlung Serie 3/09

Die Serie 3/09 der BIZ-BERUFSINFO vom Juni 09 ist erschienen. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Serie inkl. Korrekturblätter in diesen Tagen. Ab sofort sind die Blätter auch bei der SDBB-Versandbuchhandlung in Dübendorf erhältlich. Für Einzelbestellungen verwenden Sie bitte den unten aufgeführten Bestellschein.

Aktualisiert: Schnupper-Set

Schnupper-Set

Heft und Arbeitsblätter, Schulverlag bmlv, 6. Auflage 2009, CHF 7.80,

Das Schnupperset ist beliebt bei Lehrpersonen und Schüler/innen, weil es handlich, einfach aufgebaut und günstig ist. Es wird regelmässig aktualisiert.

Das Schnupper-Set erscheint nun in der 6. Auflage. Das praktische Hilfs- und Arbeitsmittel für Schnupperlehrlinge, Eltern, Schulen und Lehrbetriebe spricht alle Themen an, die sich beim Besuch einer Schnupperlehre ergeben und liefert einfache Angaben und Kopiervorlagen für den praktischen Einsatz vor, während und nach der Schnupperlehre.
Bei der neusten Auflage wurden v.a. Angaben bezüglich dem gesetzlich erlaubten Schnupperlehrbeginn präzisiert.
Diese Ausgabe ersetzt die 5. Auflage von 2008.

Mappennachtrag: Life Sciences

Die Informationsmappe "Life Sciences / Interdisziplinäre Naturwissenschaften / Nanowissenschaften" wurde kürzlich aktualisiert und neu herausgegeben. Doch so schnelllebig ist die Universitätsszene, dass bereits ein Nachtrag nötig wurde. Er enthält das Wichtigste zu Studium und Beruf kurz zusammengefasst und ersetzt die entsprechenden beiden Seiten der Mappe. Er kann ab sofort hier heruntergeladen werden und wird den Abonnent/innen des PANORAMA-Versanddienstes demnächst auch auf Papier zugestellt.

SIC! Auswertungsbogen im Internet

Der Studien-Interessen-Check SIC! Ist ein bewährtes Selbsterkundungsverfahren für Mittelschüler/innen, das nach den Vorlieben aus ca. fünfzig verschiedenen Studienrichtungen fragt und diese dann nach Interessen und Neigungen bewertet. Zu diesem Test gibt es einen Auswertungsbogen, genannt "Schnecke". Dieser wurde nun überarbeitet, ergänzt und ist im Internet downloadbar: SIC! Auswertungsbogen im Internet

Neu: Sprungbrett 3/2008/2009

Sprungbrett 3/2008/2009

SDBB. Schuljahresabo 2008/2009, 3 x 20 Ex., CHF 52.-

Das Thema Bewerbung steht ganz im Zentrum der letzten Ausgabe der Berufswahlzeitschrit Sprungbrett in diesem Schuljahr. Das Heft und das dazugehörende Lehrerblatt versammeln alle wichtigen Tipps zu diesem Thema und führen auch die passenden Websites auf. 

Denn im Internet findet man inzwischen eine beeindruckende Fülle von guten Unterlagen, die auch in der Schule genutzt werden können. Ein Vorschlag der Sprungbrett-Redaktion aus dem Lehrerblatt trägt den Titel "Vom Berufsentscheid bis zum Vorstellungsgespräch". Die Aufgabe führt sieben Themen auf, in die sich die Schülerinnen und Schüler gruppenweise aufteilen. Die Themen enthalten Aufforderungen wie "Stellt zehn Tipps zusammen, wie man mögliche Lehrfirmen findet" und führen jeweils drei präzise Links im Internet auf. Diese Recherche mündet in eine mündliche Präsentation in der Klasse oder einer Plakat-Darbietung.
Im übrigen bewegt sich das vorliegende Sprungbrett im gewohnten Rahmen. Sechs Berufsporträts zeigen folgende Lehrberufe: Kosmetikerin EFZ, Grafiker, Kunststofftechnologe EFZ, Hochbauzeichner, Fachmann Betreuung EFZ, Dipl. Pflegefachfrau HF. Einer der bemerkenswerten Sätze aus dem Porträt der Kosmetikerin lautet: "Eigentlich wollte die Lehrmeisterin von Aziza niemanden ausbilden. Aber als Aziza anrief und sich nach einer Schnupperlehre erkundigte, klang sie so fröhlich, dass Monica Walther zusagte. <Der erste Eindruck ist extrem wichtig, besonders in einem Kontaktberuf wie unserem>, sagt Frau Walther." Diesen Satz sollte man all jenen Jugendlichen zeigen, die sich darauf beschränken, im Lehrstellennachweis platzierte Lehrbetriebe anzusprechen.

Look and go! auf DVD

Look and go! auf DVD

DVD, 2. Auflage 2009, 6 Porträts à ca. 6 Min., CHF 30.-

Der Film "Look and go!" ist zwar schon sieben Jahre alt, nichtsdestotrotz wird er noch häufig und gerne im Berufswahlunterricht eingesetzt, wenn das Thema geschlechtsneutrale Berufswahl aufgegriffen wird.

Trägerin dieses Filmprojektes aus dem Jahre 2002 war die Frauenliste Basel, unterstützt wurde das Projekt auch durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann im Rahmen der Finanzhilfe nach dem Gleichstellungsgesetz.
Junge Frauen sind heute selbstbewusst, mutig und haben viele Chancen, in ein spannendes Berufsleben einzusteigen. Leider gibt es noch viel zu wenige positive Vorbilder für Mädchen. Auch die Vielfalt der Berufe, die ihnen zur Wahl stehen, ist gross. Dieses Spektrum wird jedoch selten erkannt. Hier ist es wichtig einzuhaken und die jungen Frauen anzuregen und weibliche Vorbilder zu zeigen. So lernen sie, ihre eigenen Fähigkeiten und Möglichkeiten zu erkennen und gezielt einzusetzen.
Die 6 Videoporträts à je ca. 6 Minuten zeigen eine Informatikerin, eine Malerin, eine Köchin, eine Polymechanikerin, eine Krankenschwester sowie eine Coiffeuse.

Diese DVD ersetzt die VHS-Ausgabe von 2002.