
Heft A4, 76 Seiten, 4-farbig, CHF 15.- (Einzelheft) Ab 5 Heften pro Ausgabe CHF 12.-/Ex., ab 10 Heften pro Ausgabe CHF 11.-/Ex. ab 25 Heften pro Ausgabe CHF 10.-/Ex.
Unser komplexes Gesundheitssystem verlangt nach qualifiziertem Pflegepersonal. In den letzten Jahren - und seitdem die Pflegeberufe dem Berufsbildungsgesetz unterstellt wurden - sind neue Ausbildungsgänge entstanden, die den gestiegenen Qualitätsanforderungen und dem medizinisch-technischen Fortschritt gerecht werden. Von der beruflichen Grundbildung bis zum universitären Nachdiplomstudium gibt es heute die ganze Spannweite an Aus- und Weiterbildungen.
Das neu aufgelegte Heft ist in drei Subbranchen eingeteilt: Pflege und Betreuung / Management und Administration / Schulung, Beratung, Forschung. In allen drei Bereichen vermitteln Porträts und Interviews mögliche Berufswege. Barbara Hipp zum Beispiel absolviert zurzeit die Ausbildung zur Pflegefachfrau Anästhesie, Jérôme Wyss ist Pflegefachmann HF, Marlise Sigrist arbeitet auf einer Notfallstation, Kathrin Gurtner ist Hebamme, Klaus Engel war Pflegefachmann und leitet heute eine Langzeitpflegeabteilung, Erika Wüthrich ist Pflegeexpertin. In insgesamt fünfzehn Laufbahnbeispielen werden die Motive für die beruflichen Entscheide erläutert, der Stellenwert der Weiterbildung ist ein weiteres wichtiges Thema sowie die aktuelle Situation am Arbeitsplatz. Dabei wird auch klar, wie vielfältig die Arbeitsorte im Gesundheitswesen sind: Universitäts-, Stadt- oder Kantonsspital, Alters- und Pflegeheim, die Spitex bieten Stellen mit Entwicklungspotenzial, aber auch die berufliche Selbstständigkeit ist im Gesundheitswesen durchaus möglich.
Zu allen drei Subbranchen findet sich ein Einleitungstext, ein Bildungsschema, eine tabellarische Übersicht zu den Aus- und Weiterbildungen sowie die Beschreibungen der Berufe und Funktionen. Fachredaktionell betreut wurde das Heft von Kathrin Lang.
Die laufend aktualisierten Schemata sowie die Tabellen stehen jetzt auch im Internet zur Verfügung: www.berufsberatung.ch/bildungsschema sowie www.berufsberatung.ch/weiterbildungstabellen. Zu jeder Branche lassen sich die entsprechenden Übersichten als PDF öffnen, speichern und ausdrucken.
Für das Gesundheitswesen gibt es zwei "Chancen"-Hefte: die hier besprochene Ausgabe sowie das Heft "Gesundheitswesen: Medizinische Technik und Therapie". Wir haben versucht, die Berufe sowie die entsprechenden Aus- und Weiterbildungen möglichst klar zuzuteilen. Selbstverständlich ist dies nicht immer möglich. So gibt es in der Heftreihe "Chancen in Beruf und Arbeit" immer wieder Parallelen oder Überschneidungen zwischen mehreren Branchen und Heften. Eine gute Orientierungshilfe ist das Editionsprogramm, das in jedem Heft sowie auf www.chancen.ch publiziert ist.
Diese Ausgabe ersetzt das "Chancen"-Heft "Gesundheitswesen: Pflege und Betreuung", Nr. 27/2005.
1er-Abo (1 Heft pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 12.-/Ex., Mehrfach-Abo (ab 5 Heften pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 10/Ex.; jeweils plus Versandkosten.

Heft A4, 44 Seiten, 4-farbig, CHF 15.- (Einzelheft) Ab 5 Heften pro Ausgabe CHF 12.-/Ex., ab 10 Heften pro Ausgabe CHF 11.-/Ex. ab 25 Heften pro Ausgabe CHF 10.-/Ex.
Das neueste "Chancen"-Heft vermittelt die Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Druckereibranche. Hierzu gehören die Fachbereiche Druckvorbereitung, Drucktechnologie, Printmedienverarbeitung und Administration. Überall ist qualifiziertes Personal gesucht, das sowohl sein Handwerk versteht als auch gut mit der Kundschaft umgehen kann.
Um der anspruchsvollen Kundenberatung in der Druckereibranche zu genügen, sind die Fachpersonen auf vielen Ebenen gefordert: Kenntnisse in den vor- und nachgelagerten Produktionsprozessen sind von grossem Vorteil und soziale Kompetenzen wie Teamwork und Kommunikationsfähigkeit unerlässlich. Gefragt sind zudem ausgezeichnete Informatikkenntnisse, denn besonders in der Druckvorstufe werden die Datenbearbeitung sowie Multimedia- und Gestaltungskenntnisse immer wichtiger.
Das Aus- und Weiterbildungsangebot ist breit und hat sich in den vergangenen Jahren stark den neuen Bedürfnissen angepasst. Die deutlichsten Veränderungen gibt es bei den beruflichen Grundbildungen - hierzu drei Beispiele: Das Berufsbild Polygraf/in wurde in die Fachrichtungen Mediengestaltung und Medienproduktion aufgeteilt, und in der Drucktechnologie wurde vor kurzem ein neues Berufsbild umgesetzt. Aus drei bisher eigenständigen Berufen sind neu vier Fachrichtungen der Drucktechnologie entstanden: Bogendruck, Rollendruck, Siebdruck und Reprografie. Damit wird berücksichtigt, dass Drucktechnologinnen und -technologen nicht nur drucken, sondern auch in der Druckvorstufe und Weiterverarbeitung tätig sind.
Seit 2006 ist das Berufsbild Printmedienverarbeiter/in mit den vier Fachrichtungen Druckausrüsten, Buchbinderei, Bindetechnologie und Versandtechnologie in Kraft. Die drei erst genannten Fachrichtungen sind begehrt, was sich in der stark gestiegenen Anzahl Lehrvertragsabschlüsse widerspiegelt. Aufgrund des nach wie vor anhaltenden Trends hin zur Individualisierung von Drucksachen wird gerade am Ende der Produktionskette der Bedarf an qualifizierten Fachpersonen in allen Fachrichtungen weiterhin gross sein.
Die Fachredaktorin Kathrin Mangold hat die aktuellen Entwicklungen in der Branche recherchiert, hat Berufsleute nach ihren Erfahrungen gefragt und die detaillierte Übersicht zu den Aus- und Weiterbildungen erstellt.
Diese Ausgabe ersetzt das "Chancen"-Heft "Grafische Branche", Nr. 15/2005.
1er-Abo (1 Heft pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 12.-/Ex., Mehrfach-Abo (ab 5 Heften pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 10/Ex.; jeweils plus Versandkosten.

ZBSL Bern (Hrsg.), SDBB Verlag. 3. vollständig überarbeitete Auflage 2009, A4, 28 Seiten, geheftet, CHF 14.00
In der Berufsinformations-Heftreihe der Zentralstelle für Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Bern wurde das aus dem Jahre 2003 stammende Heft "Massage und Methoden der Körperarbeit" vollständig überarbeitet und abgespeckt und erscheint jetzt unter dem Titel "Massage" neu.
Kann ich einen Berufswechsel in das Gebiet der Massage wagen? Was muss ich bedenken, um mich als Masseur oder Masseurin selbstständig zu machen? Wie sind Beschäftigungssituation und Arbeitsmarkt für Masseure und Masseurinnen? Werden die Leistungen dieser Berufsleute von den Krankenversicherern übernommen? Brauche ich eine Bewilligung für die Eröffnung einer eigenen Praxis und wie komme ich dazu? Warum muss ich mich bei einer Stelle registrieren lassen?
Das neue Heft "Massage" behandelt wichtige Fragen zur heutigen Situation der Massage, zum Arbeitsmarkt, zur rechtlichen Zulassung der Berufe des Gesundheitswesens und zur Anerkennung durch die Krankenversicherer. Es wird erklärt, was die verschiedenen Registrierungsstellen für Therapeuten und Masseurinnen bedeuten und warum diese wichtig sind. In einem Vergleich der medizinischen Berufsfelder Chiropraktik, Medizinische Massage, Osteopathie und Physiotherapie werden die beruflichen Tätigkeiten, Anerkennung, Ausbildung und weitere Punkte voneinander abgegrenzt. Auch detaillierte Informationen zur Berufsprüfung Medizinische Masseurin/Medizinischer Masseur, die im Juni 2009 durch das BBT genehmigt wurde, sind im Heft zu finden.
In vier Interviews mit Masseurinnen und Masseuren werden mögliche Berufsgebiete beschrieben wie Spital, Physiotherapiepraxis, eigene Praxis, Wellnesshotel. Die Porträtpersonen geben Auskunft über ihre Aus- und Weiterbildungen und den Wechsel ins Berufsfeld Massage und helfen mit Tipps Interessierten, die eine Ausbildung als Masseur/Masseurin anstreben und Berufsleuten, die sich selbstständig machen wollen.
Diese 3. Auflage 2009 ersetzt die Ausgabe "Massage und Methoden der Körperarbeit" von 2003.

Berufsbild-Faltblätter, je A4, 8 Seiten, Leporello, 4-farbig, D, CHF 4.- (Einzelex.), CHF 100.- (Bund à 50 Ex.)
Koch, Köchin, Küchenangestellte/r, Restaurationsfachfrau/-fachmann, Kauffrau/Kaufmann Hotel-Gastro-Tourismus, Hotelfachfrau/-fachmann, Hotellerieangestellte/r: Die Berufe in Gastgewerbe und Hotellerie gehören zu den grössten Lehrstellenanbietern, Informationen darüber sind entsprechend gefragt.
So sind die Vorräte der vier deutschsprachigen Faltblätter im Verlagssortiment des SDBB zur Neige gegangen, weshalb sie nun aktualisiert und neu herausgegeben wurden.
Es wurden nur kleinere Änderungen vorgenommen (Änderungen im Weiterbildungsteil, aktualisierte Telefonnummer, grafische Retuschen). Die Faltblätter-Ausgaben von 2007 können weiterhin eingesetzt werden.
Die Serie 4/09 der BIZ-BERUFSINFO mit Datum 15. August 2009 ist erschienen. Sie umfasst 46 überarbeitete und neue Blätter sowie 9 Korrekturblätter. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Serie inkl. Korrekturblätter in diesen Tagen. Ab sofort sind die Blätter auch bei der SDBB-Versandbuchhandlung in Dübendorf erhältlich.
Für Einzelbestellungen verwenden Sie bitte den Bestellschein:

Toni Fuchs, Stefan Meier/Laufbahnzentrum der Stadt Zürich/SDBB. Mappe, 15 Seiten, 12. Überarbeitete Auflage 2009, CHF 5.- (Einzelexemplar), CHF 89.- (Klassensatz à 25 Mappen)
Alle Jahre wieder, meist zu Beginn des neuen Schuljahres im August/September, wird Toni Fuchs und Stefan Meiers handliche und praktische Mappe zur letzten Phase des Berufswahlprozesses überarbeitet und neu aufgelegt. Schritt für Schritt, einfach und übersichtlich werden die Jugendlichen darin begleitet: Vom Recherchieren der benötigten Adressen über die eigentliche Bewerbung mit dem Zusammenstellen und Aufbereiten aller Unterlagen und dem Vorstellungsgespräch bis zum Lehrvertrag oder allenfalls der Absage erhalten Berufswähler und -wählerinnen konkrete Infos und Tipps für ein erfolgreiches Vorgehen.
An verschiedenen Stellen wurden die Inhalte der Mappe aktualisiert und die Texte optimiert.
Diese Auflage ersetzt die 11. Auflage von 2008.

Zeitschrift A4, 16 Seiten, 4-farbig. Bezug: In den Kantonen AR, GL, OW, SH, SZ, UR und ZH via Zentralstelle für Berufsberatung (Adresse s. www.adressen.sdbb.ch), in allen anderen Kantonen via SDBB Versandbuchhandlung. Jahresabonnement (3x20 Ex.) CHF 52.-
Im Zentrum der ersten Ausgabe von Sprungbrett im neuen Schuljahr 2009/2010 steht die Frage nach der Persönlichkeit der Jugendlichen. In einem Interview erklärt der Berufsberater Cyrill Moser (Berufs- und Studienberatung SZ) gleich auch, warum dieses Thema als erstes kommt: "Es geht darum herauszufinden, was die Jugendlichen gerne tun, was sie besonders gut können und in welchem Umfeld sie sich gerne aufhalten und so weiter. Erst dann kommt die Frage, welche Berufe dazu passen."
Dass die Berufswahl eine wichtige Weichenstellung darstellt, zeigen drei kurze Porträts von Jugendlichen, die Sprungbrett vor rund fünf Jahren schon einmal interviewt hat - damals als Lernende. Alle drei blicken zufrieden auf ihre Lehre zurück: Eine Tiermedizinische Praxisassistentin arbeitet bereits heute teilweise selbstständig als Hundetrainerin, ein Jugendlicher, der die kaufmännische Grundbildung absolviert hatte, studiert heute Wirtschaftsinformatik, und ein dritter Berufsmann - gelernter Fachmann Information und Dokumentation - absolviert derzeit seinen Zivildienst. Vielleicht wird er in seinem Beruf weiterarbeiten, vielleicht wird er sich aber auch neu orientieren. Er sagt: "Wichtig ist mir einfach, dass ich nicht lebe, um zu arbeiten, sondern umgekehrt: Ich will arbeiten, um zu leben."
Sechs berufskundliche Porträts runden das Heft ab: Geflügelfachfrau EFZ, Gärtner, Haustechnikpraktiker EBA, Schreinerin, Buchhändler EFZ, Logistikerin EBA.

Beobachter-Ratgeber. Irmtraud Bräunlich Keller. 1. Auflage 2009, 144 Seiten, broschiert, CHF 24.-
Die Beobachter-Ratgeber-Reihe wird für ihre gut strukturierte und kompetente Information und Aufmachnung auch in Berufsberaterkreisen sehr geschätzt. Der SDBB Verlag hat einige Bücher dieser Reihe in sein Sortiment aufgenommen, nun auch neu das Werk über die Rechte bei Kündigung und Arbeitslosigkeit.
"Arbeitslos - was tun?" hiess ein Beobachter-Titel, welchen der SDBB Verlag seit vielen Jahren im Angebot führte, zuletzt in der 3. Auflage von 2005. Dieser Titel wird nun durch das neue Buch von Irmtraud Bräunlich Keller ersetzt, einer Autorin, von welcher der SDBB Verlag auch Titel über Arbeitsrecht und Freelancer anbietet.
Die Beobachter-Arbeitsrechtsexpertin informiert in ihrem neuen Ratgeber topaktuell über alle wichtigen rechtlichen und finanziellen Aspekte bei Stellenverlust: Ist das Arbeitszeugnis ok? Wie hoch ist das Taggeld? Welcher Versicherungsschutz gilt nach der Entlassung? Wie kann ich von einem RAV-Kurs profitieren? Kommt es zu Arbeitslosigkeit gilt es, sofort zu handeln, um finanziellen Schaden abzuwenden. Wann muss die Anmeldung bei der Arbeitslosenversicherung erfolgen? Wie viele Taggelder zahlt die Kasse? Was bedeuten Begriffe wie Einstelltage, Zumutbarkeit, Insolvenzentschädigung? Nicht zu vergessen, der Versicherungsschutz bei Krankheit und Unfall.
Dieser Ratgeber bietet das rechtliche Grundwissen, praktische Anleitungen, Mustervorlagen und viele Tipps, die helfen, solche Fragen zu beantworten.
Dieser Titel ersetzt das Werk "Arbeitslos - was tun?" von Fred Frohofer und Hans Schmidt aus dem Jahre 2005 (3. Auflage).

Susanne Gry Troll, ST Verlag. Buch, 7. Auflage 2009, A5, broschiert, 336 Seiten, CHF 31.50
Alles über Arbeitsaufenthalt, Au Pair, Sprachreisen, Praktikum, Studienaufenthalt, Homestay, Erlebnisreise im Ausland etc. Das verspricht das in Deutschland erschienene Werk im Untertitel. Nun: "Alles" findet man darin nicht, aber eine ganze Menge, auch für Schweizer Berufsberatungen.
Aufmerksam gemacht auf das Werk wurde der SDBB Verlag aus der Praxis, von einer Berufsberaterin, welche jedes Jahr die neue Auflage davon fürs BIZ bestellt.
"Arbeiten, Studieren und Lernen im Ausland", so der Untertitel; wer möchte das nicht einmal? Im Zeitalter der Mobilität ist das für Jugendliche und Erwachsene gleichermassen attraktiv. Das Buch von Susanne Gry Troll, im Eigenverlag herausgegeben, vermittelt in jährlich aktualisierter Auflage eine Fülle von Adressen, wo man interessante Angebote für Auslandeinsätze aller Art in allen möglichen Weltgegenden findet. Es ist nach den Themen Arbeitsaufenthalt im Ausland, Freiwilligenarbeit, Schule/Studium/Weiterbildung, Sprachen lernen im Ausland, Homestay/Interkulturelle Begegnungen sowie Erlebnisreisen geordnet mit verschiedenen weiter differenzierenden Unterkapiteln. Jedes Angebot nimmt eine Seite ein und ist nach demselben Raster dargestellt. Dabei erhält man Informationen zur Anbieterin, ihren Koordinaten und ihren Kontaktpersonen, es werden Altersbegrenzungen, spezielle Voraussetzungen, Dauer des Aufenthaltes und Anmeldefristen angegeben, gefolgt von Infos über Kosten (mit Preisbeispielen), allfälligen Lohn und Träger des Programms. Die Angabe, ob eine bestimmte Staatsangehörigkeit vorausgesetzt wird, macht es auch für Schweizer/innen interessant, zumal ein spezieller Fokus auf den Zugang für Personen aus der Schweiz und Österreich gelegt wird.
Das Werk ist übersichtlich aufgemacht und enthält ein ausführliches Register. Zu zahlreichen Angeboten sind detaillierte Prospekte bei der Autorin bestellbar (vgl. auch www.dieauslandreise.de). Angaben über wichtige Kontakte, Versicherungen, Reise und Transport runden das Buch ab, in dem überall hilfreiche Tipps eingestreut sind.

Edi Class, Verlag SKV. Buch, 105 Seiten, broschiert, CHF 24.-
Und noch ein Klassiker, der aktualisiert wurde. Endlich, kann man sagen, denn die letzte Auflage von "Das Arbeitszeugnis und seine Geheimcodes" stammte aus dem Jahre 2000.
Dieser Ratgeber richtet sich an Arbeitgeber, Arbeitgeberinnen und Vorgesetzte, die Zeugnisse erstellen müssen, wie auch an Arbeitnehmerinnen und -nehmer, die ein solches richtig interpretieren wollen. Das Buch setzt sich aus theoretischen Grundlagen und praxisnahen Beispielen zusammen. Neben den rechtlichen Grundlagen enthält es zahlreiche Formulierungsvorschläge, Interpretationshilfen der "Geheimcodes" und Checklisten für die Beurteilung der Zeugnisse. Es werden konkrete Schritte aufgezeigt, ergänzt mit Musterbriefen.
Muss ich meine Bitte um ein Zwischenzeugnis begründen? Was gehört in ein vollständiges Arbeitszeugnis? Muss ich unklare Formulierungen und Codes im Arbeitszeugnis akzeptieren? Wie kann ich Zeugnistexte richtig interpretieren? Darf ich verlangen, dass mein Zeugnis abgeändert oder ergänzt wird? Auf solche Fragen gibt das Buch anschaulich Auskunft.
Die 6. Auflage wurde aktualisiert, insbesondere das Kapitel über die von der Gerichtspraxis geprägten Grundsätze. Ergänzt wurde der Ratgeber um Antworten auf häufig gestellte Fragen aus der Zeugnispraxis.
Diese Auflage ersetzt die 5. Auflage 2000 (bzw. Nachdruck 2004).

Berufsberatung Kanton Zürich. 1. Auflage 2009, 108 Seiten broschiert, CHF 15.00
In der Zürcher Hochschullandschaft tummeln sich rund 50‘000 Studierende in universitären und Fachhochschulen. "Campus Kanton Zürich" bietet einen gut strukturierten Überblick über dieses Gebiet für Berufsmaturandinnen und Mittelschüler, Studierende und Fachleute.
Im Aufbau ähnelt das Buch etwas dem Schweizer Studienführer: Es werden die Universitäten und Fachhochschulen vorgestellt, und es wird ein Überblick über die Fachrichtungen gegeben, jeweils mit einem Kurzbeschrieb, einem Einleitungstext und ergänzenden Tabellen. Nur fokussiert "Campus Kanton Zürich" ausschliesslich auf den Raum Zürich, der hochschulmässig von der Universität und der ETH Zürich bis zu den Fachhochschulen und ihren verschiedenen Teilschulen in Winterthur, Wädenswil und Zürich reicht. Das tut das Informationsmittel detailliert und sorgfältig.
Nach diesen beiden Hauptteilen über die Zürcher Hochschulen und ihre Fachbereiche und Studiengänge, in denen rund 230 Bachelor- und Masterstudiengänge kurz vorgestellt und eingeordnet werden, folgen Tipps und Hilfestellungen für den Studienwahlprozess sowie ein ausführlicher Informationsteil mit Medien, Adressen und Terminologie-Erläuterungen.
Die rote Leuchtfarbe, die bei der Gestaltung zum Einsatz kommt, ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig, ansonsten bietet das neue Medium eine gute Ergänzung zu den vorhandenen Infomedien für die Beratungstätigkeit von Studienberatenden und ist ein nützliches Einführungswerk für Studieninteressierte, die sich auf die Hochschullandschaft Zürich konzentrieren.

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 86 Seiten, CHF 100.-
Die Informationsmappe Erdwissenschaften ist neu erschienen. Sie bietet umfassende Informationen über das Studium, zeigt Berufsmöglichkeiten auf und beschreibt auch die verschiedenen Bereiche der Erdwissenschaften.
Die Breite der Erdwissenschaften schildern verschiedene aktuelle Artikel: Von der Erdölsuche in der Genfersee-Region über die noch immer wachsenden Alpengipfel bis zum neuen Erdwärme-Projekt in der Ostschweiz. Zudem enthält die Mappe ausführliche Angaben, wo und wie Erdwissenschaften in der Schweiz studiert werden können, und einen kurzen Überblick über die Weiterbildungsmöglichkeiten nach dem Studium. Interviews veranschaulichen die Informationen, sei es mit Studierenden oder einem Studiengangleiter über das Studium oder mit einem Experten über Klimaschutz. Wie der Beruf in eisigen Höhen oder unter Tag aussehen kann, schildern Beiträge zur Permafrostforschung und eine Geologin bei der NEAT. Informationen über den Berufseinstieg von Neuabsolventinnen und Neuabsolventen und vielfältige Kontaktadressen und Links runden das Dossier ab. Redaktion: Ruedi Lindegger, St. Gallen.
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Ausgabe von 2004.
Alle Mappen können auch im Abonnement bezogen werden. Nähere Informationen: www.sdbb.ch/infomappe

EinBlick-Film, DVD, 2009, D/F/I, 9 Min. 25 Sek., CHF 230.- (ab 2. Ex. Fr. 120.-/Ex.)
Chemie- und Pharmatechnologen/-loginnen arbeiten in Unternehmen, welche verschiedene Produkte chemisch oder biotechnologisch herstellen. Sie bedienen die Produktionsanlagen, starten, steuern und überwachen computergestützte Arbeits-Prozesse, ziehen Proben und kontrollieren, ob alle Werte den Produktionsrichtlinien entsprechen. In vielen Unternehmen wird im Schichtbetrieb gearbeitet.
Der Film stellt eine junge Chemie- und Pharmatechnologin vor, die in der biotechnologischen Produktion eines Pharmaunternehmens arbeitet, und einen Chemie- und Pharmatechnologen, der in der chemischen Produktion eines Chemiebetriebes tätig ist. "Ich finde es faszinierend, dass ich Anlagen von einem ganzen Stockwerk selber überwachen und bedienen kann. Das gibt mir ein gutes Gefühl", betont der junge Chemie- und Pharmatechnologe im Film. Es gefällt ihm zudem, dass der Beruf sowohl handwerkliche Arbeit als auch Denkarbeit verlangt.
"Als Chemie- und Pharmatechnologin bin ich zuständig für die Überwachung des Produktionsprozesses, teilweise zuständig für das Handwerkliche wie zum Beispiel den Filterwechsel, aber auch für das Regeln und Steuern der Anlagen", sagt die junge Berufsfrau über ihre Arbeit. "An der Biotechnologie fasziniert mich die Arbeit mit den Zellen, vor allem auch zu sehen, wie sie sich vermehren. Da Zellen sehr heikel und anfällig sind, muss ich sehr genau arbeiten und trage eine grosse Verantwortung."
Realisation: TRABERFILM, Tom Traber Filmproduktionen, Bern. Produktion & Redaktion: Verlag Urbane Medien vum!, Zürich. In Zusammenarbeit mit BASF, Schweiz; F. Hoffmann-La Roche AG, Basel; Novartis Pharma AG, Basel; Syngenta Crop Protection AG, Basel. Herausgeber: SDBB und KAF, Kommission für Ausbildungsfragen der Basler Chemie.

DVD, SF Wissen mySchool, je ca. 14 Min. 30 Sek., je CHF 50.-
Die Fachleute unserer Fachkommissionen haben wieder einige Filme aus der Reihe "Das will ich werden" des Schulfernsehens (SF Wissen mySchool) geprüft und sechs davon zur Aufnahme ins Sortiment des SDBB Verlags bzw. für den Einsatz im BIZ empfohlen:
• Bootbauer/in
• Florist/in
• Forstwart/in
• Schreiner/in
• Tiermed. Praxisassistent/in
• Zimmermann/Zimmerin
Sie sind ab sofort beim SDBB Verlag bestellbar.
Bootbauerin
Handwerklich exakt arbeiten und etwas Besonderes lernen: Als Bootbauerin hat die 19-jährige Martina einen vielseitigen Beruf gefunden. Sie macht ihre vierjährige Lehre bei Boesch Classical Boats und besucht die Berufsfachschule in Luzern. Mit viel Liebe zum Detail und hoher räumlicher Vorstellungskraft bearbeitet sie Holz oder Kunststoff. Bei körperlich anstrengenden Arbeiten packt Martina kräftig zu.
"Die Arbeit in der Werft, am See, im Winterlager - aber auch die Teamarbeit und dann wieder die Verantwortung bei Arbeiten, die ganz alleine gemacht werden müssen, kommen sehr gut rüber. Martina darf ihren Hund zur Arbeit mitnehmen. Das Mittagessen wird gemeinsam im Team eingenommen. Dies zeigt die familiäre Atmosphäre und den Teamzusammenhalt auf.
Alle wichtigen Arbeiten während der 4-jährigen Ausbildung werden aufgezeigt. Dabei erfährt man in Wort und Bild auch einiges über die vielfältigen Anforderungen. Man erkennt, dass dies ein anspruchsvoller Beruf ist, der handwerkliches Flair, räumliches Vorstellungsvermögen, Genauigkeit und Idealismus verlangt.
Es werden v.a. Arbeiten an Holzbooten, wenig bis keine an Kunststoffbooten gezeigt. Dafür erhält man einen Einblick in verschiedene Lektionen an der Berufsfachschule.
Interviews mit dem Lehrmeister, einem Lehrer an der Berufsfachschule, der Mutter (z.B. über die Berufswahlzeit mit diversen Schnupperlehren) ergänzen die Bilder mit Off-Kommentar. Auch Martina wird teilweise interviewt, teilweise spricht sie den Kommentar zu den Arbeiten, die sie ausführt, gleich selber." (Helen Camenisch)
Floristin
Florist, Floristin ist für viele ein Traumberuf, doch es gibt nur wenige Lehrstellen. Céline hat es geschafft und konnte ihren Kindheitstraum verwirklichen: Sie ist bereits im letzten Jahr der 3-jährigen beruflichen Grundbildung. Täglich rüstet sie Blumen, produziert nach eigenem Geschmack Blumensträusse, berät Kundinnen und verwirklicht deren Wünsche. Dazu braucht Céline viel Kreativität und Fingerspitzengefühl.
"Im Film wird viel von der Arbeit einer Floristin gezeigt, von der Anlieferung der Blumen um 7.30 Uhr bis zur Vorbereitung der Adventsausstellung. Céline erwähnt auch gewisse Schattenseiten des Berufes, welche aber ihre Begeistergung für den Beruf nicht schmälern. Man erhält einen Einblick in eine Botanik-Stunde an der Berufsfachschule und sieht Céline bei der Ausübung ihres Hobbys (Karate) und zu Hause, wo die Eltern erzählen, dass sie seit dem Kindergarten von diesem Beruf geträumt hat.
Zu kurz kommt meiner Meinung nach der Grabschmuck (Kränze, Gestecke), das Schmücken von z.B. Festsälen, Kirchen etc. ausserhalb des Geschäftes. Abgeschlossene Handlungen, von längeren Projekten (z.B. Vorbereitung einer Adventsausstellung) bis zur Ausführung eines Dauerauftrags mit Auslieferung von Blumengestecken an eine Firma, geben einen guten Ein- und Überblick in die Tätigkeit." (Helen Camenisch)
Forstwart
Ramon lernt Forstwart bei der Gemeinde Pfungen. Bäume fällen, aufforsten und den Wald pflegen: Zu jeder Jahreszeit arbeitet ein Forstwart draussen in der Natur. Der Beruf verlangt eine gute körperliche Verfassung und Verantwortungsbewusstsein.
"Zur Arbeit kommt Ramon mit dem Forsttraktor. Im Wald der zürcherischen Gemeinde Pfungen fällt der angehende Forstwart eine grosse Buche, nachdem er die erforderlichen Vorbereitungen getroffen hat. Ramon entastet den Baum und beurteilt die Qualität des Holzes. In anderen Filmsequenzen stutzt der junge Mann eine Hecke, hält eine Waldstrasse in Ordnung und sägt Brennholz. Am Schluss des Filmes sieht man ihn beim Pflegen seiner Werkzeuge. Die Filmausschnitte aus dem Wald und im Forsthaus werden ergänzt durch Szenen aus dem Unterricht in der Berufsfachschule und dem Privatleben. Der Kommentar ergänzt sehr gut die Bilder und die Aussagen der porträtierten Personen. Frauen fehlen im Bild, das Thema wird kurz besprochen.
Obwohl nur Schönwetteraufnahmen zu wärmeren Jahreszeiten gemacht wurden, kommt doch zum Ausdruck, dass die Arbeitsbedingungen auch hart sein können. Deutlich wird gezeigt und berichtet, dass eine gute körperliche Verfassung, Teamarbeit und das Einhalten von Sicherheitsvorschriften im Beruf wichtig sind." (Elisabeth Coray-Schnider)
Tiermedizinische Praxisassistentin
Der Beruf der Tiermedizinischen Praxisassistent/innen (TPA) ist vielfältig. Rebecca arbeitet im Operationszimmer sowie auch im Büro und im Labor. Sie gibt Tierbesitzern Auskunft. Rebecca hat vor allem mit Katzen und Hunden, aber auch mit Kühen und Pferden zu tun. Der Kontakt zu Menschen und die Liebe zu Tieren sind besonders wichtig.
"Ein lebendiger Einblick in den Beruf. Rebecca wirkt professionell, ruhig und vermittelt den Eindruck, dass ein Tierberuf genau das Richtige für sie ist. In diesem Beruf wird nicht viel mit den Tieren ‚bäbelet‘, sondern es kann auch hektisch zugehen und die Praxis muss laufen. Es wird viel gezeigt: Betreuung der (gesunden) Tiere in der angegliederten Katzenpension, Operation an Hund, Narkose, Lagerbewirtschaftung, Büroarbeit, einfache Laborarbeit (Kot testen), 21 Kühe auf Bauernhof testen, Zahnsteinentfernung bei Hund.
Die Anforderungen an den Beruf sowie Vor- und Nachteile werden besprochen, in der Berufsfachschule ZH wird Pathologie und Rassenkunde (Pferd) unterrichtet. Rebecca hat auch in der Freizeit sehr viel mit Tieren zu tun, so hat sie einen eigenen Hund, der sie immer an die Arbeit begleitet und mit dem sie trainiert. Abends verbringt sie oft im Pferdestall und hilft mit - ihr Berufsziel nach der Lehre ist denn auch Bereiterin
Etwas zu kurz kommt vielleicht die Behandlung von Nagetieren, Vögeln, Reptilien. Das Aufräumen, Reinigen, Desinfizieren von Räumen, Instrumenten etc. braucht viel Zeit, wird aber nur erwähnt, so dass man keinen visuellen Eindruck davon erhält." (Helen Camenisch)
Zimmermann
Klaus Zaugg lernt den Beruf des Zimmermanns. Im 3. Lehrjahr kann er anspruchsvolle Arbeiten selbstständig ausführen. Klaus zimmert in der Werkstatt die Balken für einen Dachstock. Genauigkeit und handwerkliches Geschick sind dazu erforderlich. Mit dem Bauleiter und seiner Kollegin Manuela steckt Klaus die Balken auf der Baustelle zusammen. Das Aufrichtebäumchen ist das Zeichen ihrer erfolgreichen Arbeit.
"Klaus führt viele Arbeiten bereits selbständig aus. In der Werkstatt schneidet er Balken für einen Dachstuhl zu. Er und seine Kollegin, die Zimmerin lernt, erledigen die Arbeiten mit verschiedenen Maschinen und Werkzeugen. Auf der Baustelle werden die vorbereiteten Pfosten und Riegel zusammengesteckt, die Querbalken montiert. An die körperlich anstrengede Arbeit und das Arbeiten in luftiger Höhe hat er sich gewöhnt. Zwischen Werkstatt und Baustelle ist Klaus im Innenausbau tätig: Er verkleidet eine Wand mit Gipsplatten und Täfer. Zum Film gehört schliesslich ein Einblick in die Berufsfachschule und ins private Leben von Klaus.
Die persönlichen Statements des Lernenden bereichern die schönen Bilder. Diese zeigen das traditionelle Zimmermannshandwerk und die Sonnenseiten des Berufes. Schattenseiten des Berufes werden zum Teil angesprochen. Die Atmosphäre in einem kleineren Betrieb, die typische Tätigkeiten und die beruflichen Anforderungen stellt der Film sehr gut dar. Ich empfehle den Einsatz dieses Filmes im BIZ. Falls ältere Filme über den Beruf vorhanden sind, können diese entfernt werden." (Elisabeth Coray-Schnider)
Schreinerin
Sägen, bohren, fräsen: Rachel wird Schreinerin. Das Berufsbild hat sich in den letzten Jahren stark verändert: vom reinen Handwerksberuf in einen modernen Allroundberuf. Das wird deutlich im persönlichen Berufsporträt über die zukünftige Schreinerin. Sie ist immer noch eine von wenigen Frauen, die diesen vielseitigen Beruf ergreifen.
"Rachel findet es faszinierend, was alles aus dem Holz eines Baumes entstehen kann, und sie mag die Gerüche der Baumarten, die Masserungen. Die junge, sympathische Frau schätzt es, eine Arbeit von A bis Z zu erledigen. Hingegen gefällt ihr die Putzarbeit weniger. Sie berichtet auch, wie es für sie ist, in einem Männerberuf zu arbeiten.
In der Werkstatt erstellt Rachel mit Unterstützung ihres Vorgesetzten aus Brettern ein Bett. Einzelne Arbeitsschritte, auch mit Einsatz moderner Technik werden sehr gut gezeigt. Die Verarbeitung von anderen Materialien wird erwähnt. Nicht expliziert aufgeführt sind die beiden verschiedenen Fachrichtungen.
Neben den Einblicken in die Berufsfachschule sowie ins Privatleben von Rachel vermittelt dieses Porträt ein gutes Bild des Berufes Schreiner/in, Fachrichtung Möbel/Innenausbau in einer mittelgrossen, modernen Schreinerei.
Der Film kann für die Benutzung in der Berufsberatung empfohlen werden und ersetzt den SVB-Video aus dem Jahre 1999." (Elisabeth Coray-Schnider)

Viscom, Filmreport, DVD, 2008, D/F, Total 19 Min. 38 Sek., CHF 30.-
Viscom, der Schweizerische Verband für visuelle Kommunikation, hatte 2008 eine DVD über seine Berufe produziert. Der SDBB Verlag nahm sie auf Empfehlung der Subkommission Berufswahl ins Sortiment auf. Doch schon bald war die DVD vergriffen. Jetzt wurde sie nachproduziert und ist ab sofort wieder im SDBB-Angebot erhältlich.
Die DVD zeigt interessante und informative Einblicke in die Berufe und Fachrichtungen der Druckereibranche. In einem Intro (4.04 Min.) wird die Branche vorgestellt. Danach widmen sich zwei Beiträge dem Beruf Drucktechnologe/-login inklusive Hinweisen auf Sieb- und Flexodruck (5.30 Min.) und Printmedienverarbeiter/in inklusive Verpackungstechnologe/-login (4.42 Min.); im Ausblick (3.50 Min.) werden recht detailliert die Weiterbildungsmöglichkeiten präsentiert.
Die Filmbeiträge (mit Off-Kommentar) sind technisch einwandfrei und abwechslungsreich gestaltet, und auch die Vertretung der Geschlechter ist ausgewogen. Die DVD eignet sich gut für den Einsatz im BIZ.

Theo Stich, Max Vision AG. Filmreport, DVD, 2009, Schweizerdeutsch, französische Untertitel, 67 Min., CHF 32.90
Den Traum, einmal Spitzensportler zu werden, träumen viele Kinder und Jugendliche. "Champions von Morgen" zeigt den Weg zum Spitzensport anhand von drei Fussball-Junioren in Ausbildung. Der Film ist eine gute Ergänzung zum Film "Spitzensport als Beruf" des SDBB Verlags.
Seit sie 5-jährige Knirpse sind, wollen Davide, Dominik und Raoul nur das Eine. Fussball ist ihr Leben, ihre Leidenschaft. Fussballstar werden - das ist ihr Traum. Dafür sind die drei jungen Männer bereit, alles zu geben, selbst wenn sie über die Grenzen ihrer Belastbarkeit gefordert werden. Erst 17 Jahre alt, sind sie bereits mit der harten Realität der Sportwelt konfrontiert. Nur wenige Jugendliche werden den Weg nach ganz oben schaffen.
Mit seinem Film erlaubt der Filmemacher Theo Stich dem Publikum einen tiefen Einblick in die Wechselbäder von Erfolg, Misserfolg, Bangen und Hoffen, denen diese jungen Sportler und ihre Familien tagtäglich ausgesetzt sind.
Der Film wurde von der Subkommission Berufswahl zur Aufnahme ins SDBB-Sortiment empfohlen. Er ist zwar mit seinen 67 Minuten recht lang, ergänzt aber die Spitzensport-Porträts aus den Sportarten Eishockey und Synchronschwimmen im Film "Spitzensport als Beruf" mit der so beliebten Sportart Fussball. Der Film sei realistsich und unterhaltend gemacht, urteilten die Fachpersonen aus der Berufsberatung.

4 EinBlick-Filme, DVD, 2009, E, total 36 Min., CHF 50.-
(HS) Elektroinstallateur/in, Montage-Elektriker/in, Elektroplaner/in, Telematiker/in: Die vor zwei Jahren produzierten Filme zu diesen vier Berufen der Elektroinstallationsbranche wurden auf Englisch übersetzt.
Die Rajendra & Ursula Joshi Charitable Foundation ist eine Organisation, welche sich für Berufsbildungsprojekte in Indien einsetzt. Im Rahmen ihrer Tätigkeit stiess sie auf die vier Berufsfilme, welche der SDBB Verlag vor knapp zwei Jahren zusammen mit dem Verband Schweizerischer Elektro-Installationsfirmen VSEI produziert hatte. Die Stiftung fragte an, ob sie die Filme auf Englisch übersetzen und in Indien einsetzen dürfe. Gefragt - getan: Das SDBB übernahm die Umsetzung, die Joshi Foundation die Finanzierung, und so stehen diese vier Berufsinformationsfilme ab sofort auch auf Englisch zur Verfügung. Weitere ähnliche Projekte werden zur Zeit geprüft.