Neuerscheinungen Oktober 2009 - Detailinformationen

Neu: Landwirt/in EFZ, Agrarpraktiker/in EBA

FB Landwirt/in EFZ, Agrarpraktiker/in EBA

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)

Es ist auch heute noch so, dass die meisten Jugendlichen bereits aus dem Bauernmilieu kommen, wenn sie ihre Ausbildung zum Landwirt oder zur Landwirtin beginnen. Doch steht die berufliche Grundbildung natürlich allen offen, die Freude an der Natur, an Pflanzen und Tieren haben und bereit sind, sich in einem modernen Umfeld neuen Herausforderungen zu stellen.

Auch auf einem Hof wird die Technik immer ausgeklügelter, braucht es heute viel Planung und Spezialisierung. Die Landwirtschaft ist in Bewegung, Höfe gehen ein, die Zahl der Arbeitsplätze nimmt ab, Preise für landwirtschaftliche Güter sinken. Landwirte und Landwirtinnen müssen sich etwas einfallen lassen, wenn sie im harten Markt bestehen wollen. Sie tun es mit Verarbeitung und Direktverkauf von landwirtschaftlichen Produkten, Agrotourismus (Übernachtung im Heu, Besenbeizen u.a.), Produktion erneuerbarer Energien, biologischem Anbau, Zusammenschluss in landwirtschaftlichen Genossenschaften und Beitritten zu Labels: Anpassungsfähigkeit und Ideenreichtum sind gefragt und machen den Beruf anspruchsvoll, aber auch spannend.
Im neuen Berufsbild-Faltblatt wird Emilia vorgestellt, welche nach einem Lehrabschluss als Kauffrau und als Landwirtin jetzt ein Agronomiestudium begonnen hat mit dem Ziel, dereinst den elterlichen Hof zu übernehmen. Berichtet wird auch über Peter, Landwirt im 2. Lehrjahr, der zuhause gelernt hat, was bauern in den Voralpen bedeutet und jetzt im Unterland seine berufliche Grundbildung macht.
Im landwirtschaftlichen Bereich kann auch eine 2-jährige berufliche Grundbildung mit eidg. Berufsattest absolviert werden, die zum Agrarpratiker, zur Agrarpraktikerin führt. Im Porträt lernt man Matthias kennen, der zuerst eine EFZ-Ausbildung zum Landwirt begonnen, dann infolge schlechter Schulnoten auf EBA umgesattelt hatte und nun auf bestem Wege ist, sein Attest zu erlangen und danach nochmals die EFZ-Ausbildung in Angriff zu nehmen. Die drei Laufbahnporträts führen zu einem Leiter eines Familienbetriebs im Waadtland, einer Leiterin eines Biobetriebs im Kanton Neuenburg sowie einem Tessiner Bauernpaar, das u.a. Agrotourismus anbietet. Alle wichtigen Infos zu Aus- und Weiterbildung sowie viele informative Fotos runden das neue Faltblatt ab.

Neu: FB Maurer/in

FB Maurer/in

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)

Der Maurerberuf ist einer der wichtigsten im Baugewerbe: Zwischen 1100 und 1200 Lehrverträge werden jährlich abgeschlossen. Nichtsdestotrotz hat der Beruf bei den Jugendlichen ein schlechtes Image, weshalb längst nicht alle offenen Lehrstellen besetzt werden. Maurer/innen haben einen anstrengenden Job - das bestreitet niemand, der in diesem Faltblatt zu Wort kommt. Doch sie können es weit bringen.

Ohne Maurerinnen und Maurer würden wir buchstäblich in Höhlen wohnen. Es gäbe keine Wohnhäuser, keine Schulen, keine Fabriken. Wir könnten durch keine Tunnels und über keine Brücken fahren. Maurerinnen und Maurer üben ein altes, unverzichtbares Handwerk aus: Sie bauen Gebäude. Dabei arbeiten sie mit anderen Berufsleuten wie Kranführern, Elektromonteurinnen und Zimmerleuten zusammen. Heute verwenden Maurerinnen und Maurer neben ihrem traditionellen Werkzeug auch modernste Maschinen. Diese erleichtern und beschleunigen die oft anstrengende Arbeit auf der Baustelle. Die Berufsleute mauern nicht nur, sondern verlegen auch Armierungseisen und Kanalisationsrohre, erstellen Holzschalungen oder montieren vorfabrizierte Bauteile. Gelernte Maurer/innen haben auf dem Arbeitsmarkt gute Karten und profitieren von einem vielfältigen Weiterbildungsangebot mit entsprechenden Karrierechancen.
Bei der Ausbildung kann zur Zeit zwischen zwei Schwerpunkten gewählt werden: Hochbau oder Tiefbau. Im Hochbau werden vor allem Gebäude erstellt: Wohnhäuser, Einkaufszentren, Schulen oder Industriebauten. Zum Tiefbau gehören Tunnelbauten, Brücken, Kanalisationssysteme oder Infrastrukturbauten wie Kläranlagen, das Strassen- oder Bahnnetz. Die neuen Bildungsverordnungen Maurer/in EFZ sowie Baupraktiker/in Hochbau EBA sollen per 2011 in Kraft treten, Schwerpunkte sind nicht mehr vorgesehen.
Im neuen Berufsbild-Faltblatt wird der Arbeitsalltag von Markus, der in einer kleineren Baufirma tätig ist, ebenso gezeigt wie derjenige von Marlene, die im 2. Lehjahr zur Maurerin ist und beweist, dass man sich auch als Frau in diesem Beruf durchsetzen kann. Ein Baupolier, ein Bauführer und eine Berufsbildnerin belegen in den Laufbahnporträts, dass man sich nach der beruflichen Grundbildung zu spannenden Führungsfunktionen weiterbilden kann.
Diese Berufsbild-Faltblatt ersetzt das Berufsbildheft Maurer/Maurerin von 2003 (2. Auflage).

Aktualisiert: Berufswahlmagazine "Verkehr, Logistik" und "Informatik"

Berufswahlmagazine "Verkehr, Logistik" und "Informatik"

Hefte, A4, 4-farbig, je CHF 12.00

In den beiden Berufsfeldern "Verkehr, Logistik" und "Informatik" gibt es sowohl Berufe mit neuer Bildungsverordnung als auch neue Grundbildungen mit Berufsattest. Das bisherige Doppelheft "Verkehr, Logistik" wurde in ein einziges übergeführt. Beide Magazine erscheinen erstmals im neuen Layout.

Verkehr, Logistik
2005 erschien die zweite, überarbeitete Auflage des Berufswahlmagazins 18 "Verkehr, Logistik". In den Regalen der BIZ stehen aktuell noch zwei Hefte dieses Berufsfelds: Heft 1 enthält die Subfelder Schiene, Luft, Strasse und Wasser, Heft 2 die Subfelder Logistik und Sicherheit. Im Zuge der Vereinheitlichung der Magazin-Reihe wurde nun auch dieses Berufsfeld zu einem einzigen Heft zusammengezogen. Gleichzeitig mit diesem Zusammenzug wurde der Fokus stärker auf die wenigen beruflichen Grundbildungen gerichtet, die dieses Berufsfeld mit seinen zahlreichen nicht eidgenössisch reglementierten Berufen zu bieten hat.
Seit der letzten Auflage neu hinzugekommen ist im Subfeld Verkehr der Beruf Seilbahner/in. Diese Berufsleute erfüllen - je nach EFZ- oder EBA-Grundbildung unterschiedlich anspruchsvolle - Aufgaben in Betrieb, Unterhalt und Revision von Seilbahnen. Nicht neu, aber neu von Berufsfeld 11 "Fahrzeuge" ins Berufsfeld 18 umgeteilt ist der Beruf Lastwagenführer/in. Im Subfeld Lager, Logistik sind die Grundbildungen seit der letzten Ausgabe neu reglementiert worden. Logistiker/innen EFZ und EBA werden in den Berufsfeldbereichen Distribution, Verkehr und Lager ausgebildet. Zu diesem Subfeld gehört nun auch der Beruf Recyclist/in EFZ. Das Subfeld Sicherheit, Polizei, Militär kennt keine beruflichen Grundbildungen.

Informatik
Das Berufswahlmagazin 19 "Informatik" ist gegenüber der Auflage aus dem Jahr 2005 erweitert worden. Das Subfeld Informatik informiert über den Beruf Informatiker/in mit den Schwerpunkten Support, Systemtechnik, Applikationsentwicklung und - erstmals - generalistische Ausrichtung. Das Magazin beschreibt ebenfalls den Beruf Informationspraktiker/in. Dieser wird vorderhand erst als Pilot in den Kantonen Bern und Zürich angeboten, sollte aber ab 2011 als 2-jährige Grundbildung mit eidg. Attest landesweit eingeführt werden. Das Subfeld Mediamatik ist mit dem Beruf Mediamatiker/in vertreten. In einem dritten Subfeld wird das Augenmerk auf die Tatsache gelenkt, dass in der heutigen Arbeitswelt in zahlreichen Berufen überdurchschnittlich qualifiziertes Anwenderwissen erforderlich ist. Dies ist etwa der Fall bei Berufen rund um Planung und Konstruktion, Geomatik, Medienvorstufe, Gestaltung oder Wirtschaft und Verwaltung, um nur einige zu nennen. In diesen Berufen sind, je nach Spezialisierung, oft Superuser gefragt.

BIZ-BERUFSINFO

Die Serie 5/09 der BIZ-BERUFSINFO mit Datum 15. Oktober 2009 ist erschienen. Sie umfasst 36 überarbeitete und neue Blätter sowie 11 Korrekturblätter. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Serie inkl. Korrekturblätter in diesen Tagen. Ab sofort sind die Blätter auch bei der SDBB-Versandbuchhandlung in Dübendorf erhältlich. Für Einzelbestellungen verwenden Sie bitte den Bestellschein.

Neu: Welt der Aviatik - Berufe der Luft- und Raumfahrt

Welt der Aviatik - Berufe der Luft- und Raumfahrt

Berufsbildheft, A4, 28 Seiten, 4-farbig, CHF 5.00

Aerosuisse, der Branchenverband der Luft- und Raumfahrt, hat ein neues Berufsbildheft herausgegeben: "Welt der Aviatik" stellt unterschiedlichste Berufe in der Luft und am Boden vor, die mit der Luftfahrt zu tun haben - ein gutes Übersichtsheft für diesen Berufsbereich.

Das BIZ Kloten stellte eine Zeitlang unter Federführung des damaligen Leiters Emil Giezendanner, berufsberaterischer Spezialist für diesen Bereich, die Mappenreihe "Clearance - Berufe der Aviatik. Ihre Aus- und Weiterbildung" her, die im SDBB Verlag zu beziehen war. Bis auf eine dieser Mappen, die in der Zwischenzeit aktualisiert und in ein Heft "Cabin Crew Member" umgewandelt wurde, mussten diese Mappen wegen veralteter Informationen aus dem Sortiment genommen werden.
Jetzt bietet der Berufsverband Aerosuisse Ersatz: Das 28-seitige Heft  "Welt der Aviatik" fasst alle Berufe der Luft- und Raumfahrt in der Schweiz kompakt in einem Medium zusammen. Nachdem zu Beginn des Heftes die Bedeutung gut ausgebildeter Fachleute in diesem Bereich hervorgehoben und erklärt wurde, wie man mittels fliegerischer Abklärung (SPHAIR) in das Gebiet einsteigt, werden in der Folge mit Porträts und informativen Bildern Luftfahrzeugtechniker, Verkehrspilotinnen, Cabin Crew Member, Flugverkehrsleiter, Berufsmilitärpilotinnen und verschiedene weitere Berufe beim Arbeitgeber Flughafen vorgestellt. Auch die Raumfahrt wird auf zwei Seiten angesprochen. Und schliesslich animieren Adressen und Links dazu, sich weiter mit diesen Berufen auseinanderzusetzen.
Diese Heft ersetzt alle Mappen der Reihe "Clearance - Berufe der Aviatik. Ihre Aus- und Weiterbildung", ausser dem Berufsbildheft "Cabin Crew Member".

Aktualisiert: Attest - Abschluss mit Anschluss

Attest - Abschluss mit Anschluss

SDBB Verlag/Laufbahnzentrum Zürich. Heft, A4, 4-farbig, 16 Seiten, 2. Überarbeitete Auflage 2009, CHF 10.00

Die 2-jährigen beruflichen Grundbildungen mit Attestabschluss haben sich in den letzten Jahren definitiv als Einstiegsmöglichkeit für Lernende etabliert, welche vor allem für den Schulstoff mehr Zeit benötigen. Und die Anlehren sind mehr und mehr zum Auslaufmodell geworden. Höchste Zeit also, das Heft "Attest und Anlehre" aus dem Jahre 2006 zu überarbeiten.

Und das hat der SDBB Verlag unter Federführung des Ressorts Info-Doku getan. Konzept, Sachtexte und Porträts wurden grundlegend in Frage gestellt, die Inhalte danach völlig neu verfasst. Deutlichster Ausdruck dieser Totalrevision ist der neue Titel, aus dem die Anlehre verschwunden ist und in dem die Möglichkeit, vom EBA in eine EFZ-Ausbildung einzusteigen, betont wird.
Das Heft verschafft den Lesenden zuerst Klarheit, was eine 2-jährige berufliche Grundbildung mit eidg. Berufsattest EBA ist und für wen sie gedacht ist. Danach folgt ein Überblick über die gut 40 EBA-Ausbildungen, die inzwischen existieren oder bis 2011 eingeführt werden sollen.
Vielfältige Porträts aus verschiedenen Berufsfeldern zeigen einerseits die heutige Bandbreite möglicher 2-jähriger Ausbildungen, andererseits machen sie jenen Mut, welche sich genieren, vorerst einmal ein Attest anzustreben. Denn viele der Porträtierten zeigen: Der Anschluss in eine 3-jährige Ausbildung ist nicht nur Theorie.
Die Texte im Heft wurden bewusst einfach gehalten und gut portioniert, das frische und farbenfrohe Layout erinnert etwas an Jugendzeitschriftengrafik, wurde aber vergleichsweise ruhig umgesetzt, sodass Leserführung und Übersicht nicht beeinträchtigt werden.
Diese Heft ersetzt das Heft "Attest und Anlehre" von 2006.

Aktualisiert: Sixpack-Comic "Do it yourself"

Sixpack-Comic "Do it yourself"

Berufswahl-Comic, A4, 4 Seiten (Comic), 16-24 Seiten (Dokumentation für Lehrpersonen), CHF 25.00 (Klassensatz à 12 Ex.), CHF 35.00 (Klassensatz à 25 Ex.)

Do it yourself ist ein Comic, der es ermöglicht, mit Schülerinnen und Schülern das Thema "Zweijährige Ausbildung als Alternative" zu erarbeiten. Seit der 1. Auflage im Dezember 2004 ist eine grosse Zahl von neuen Ausbildungen mit Eidgenössischem Berufsattest (EBA) entstanden. Vor allem diese Tatsache veranlasste den SDBB Verlag, die Dokumentation für Lehrpersonen zum Comic zu aktualisieren. Ohne den eigentlichen Arbeitsprozess oder den Comic selber zu verändern, wurden alle in der Dokumentation enthaltenen Arbeitsblätter aktualisiert, sodass diese nun mindestens für die nächste Zeit die aktuellen Berufsbezeichnungen aufweisen.
Wie bis anhin sind Klassensätze von 12 bzw. 25 Comics mit jeweils einer Lehrerdokumentation verfügbar.
Diese Ausgabe ersetzt die 1. Auflage von 2004.

Aktualisiert: Infomappe Wirtschaftswissenschaften

Infomappe Wirtschaftswissenschaften

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 92 Seiten, CHF 100.00

Die Informationsmappe Wirtschaftswissenschaften ist neu erschienen. Sie bietet Informationen über die Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen, zeigt die Berufsmöglichkeiten auf und gibt Einblick in Themen der Wirtschaftswissenschaften.

Fachgebiet: Kurzeinführung in die Gebiete Betriebs- und Volkswirtschaft, Beispiele aus kommentierten Vorlesungsverzeichnissen. Die Infomappe enthält einen Überblick und detaillierte Angaben zu den Hochschulstudiengängen, Interviews mit Studierenden sowie eine Übersicht  über Weiterbildungsmöglichkeiten für Ökonominnen und Ökonomen. Zahlreiche Porträts von Berufsleuten aus unterschiedlichen Bereichen wie zum Beispiel Marketing, Personalwesen, Unternehmensberatung etc. geben einen Einblick in den Arbeitsalltag von Wirtschaftswissenschaftler/innen. Informationen über die Arbeitsmarktsituation und vielfältige Kontaktadressen und Links runden das Dossier ab.
Redaktion: Karin Brühlmann, Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung Kanton Luzern
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Ausgabe von 2004.

Aktualisiert: Infomappe Bauingenieurwesen

Infomappe Bauingenieurwesen

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 92 Seiten, CHF 100.00

Die Informationsmappe "Bauingenieurwissenschaften" ist neu erschienen. Sie bietet ausführliche Informationen über das Studium der Bauingenieurinnen und Bauingenieure, zeigt die Berufsmöglichkeiten auf und erklärt das Fachgebiet.

Was tun eigentlich Bauingenieurinnen und Bauingenieure in ihrem Berufsalltag? Wofür sind sie zuständig? Welche Gestaltungsmöglichkeiten haben sie? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es und welche Studienorte haben welche Schwerpunkte? Auf diese und weitere Fragen gibt die Infomappe Bauingenieurwissenschaften Antworten.
Redaktion: Fritz Keller, silbensilber Zürich
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Ausgabe von 2005.
Alle Mappen können auch im Abonnement bezogen werden. Nähere Informationen: www.sdbb.ch/infomappe

Nachtrag: Infomappe Psychologie

Für die Infomappe "Psychologie" sind zwei Nachträge erschienen:

  • Im Kapitel "Studienmöglichkeiten" muss ein Blatt von "Psychologiestudium in Basel" ausgetauscht werden
  • im Kapitel "Beruf", Unterkapitel "Arbeitsmarkt" muss ein neuer Text eingefügt werden.

Die ausführliche Anleitung und die Nachträge stehen hier als Download zur Verfügung.

Aktualisiert: KV-Interessentest (KV-IT R) 2009

KV-Interessentest (KV-IT R) 2009

Test komplett: inkl. Handbuch, Berufsregister, Testheft, Schablonen, CD-ROM mit Auswertungsprogramm und Einzelplatzlizenz sowie Kopiervorlagen für das Antwortblatt, CHF 200.00.

Der KV-Interessentest wurde inhaltlich und psychometrisch vollständig überarbeitet und beinhaltet ein aktualisiertes Berufsregister.

Vor 15 Jahren wurde der KV-Interessentest publiziert, und er hat sich als wichtiges und nützliches Instrument für die Berufs- und Laufbahnberatung etabliert. Inzwischen hat sich der Beruf der Kauffrau und des Kaufmannes stark verändert, weshalb sich die Fachgruppe Diagnostik des SDBB entschieden hat, den KV-Interessentest gründlich zu revidieren.
Resultat dieser Arbeiten ist der neue KV-Interessentest R. Er basiert auf einer Stichprobe von insgesamt 1012 Personen, welche in verdankenswerter Weise in Zusammenarbeit mit KV Schweiz online befragt werden konnten.
Das Testheft umfasst 151 Items, welche den folgenden zehn Skalen zugeordnet werden: Kundenkontakt, Marketing, Personalwesen, Deutsch (schriftlich), Fremdsprachen, Administration, Finanz- und Rechnungswesen, IT & Informatik, Betriebsanalyse, Bereichs- und Unternehmensführung.
Die Auswertung geschieht entweder mittels Schablonen oder einer Excel-Auswertung (Stephan Kraut). Es liegen repräsentative Gesamtnormen für 20-60 Jahre vor, mit und ohne Führungsfunktion. Ebenso geschlechtsspezifische Normen für 20-60 Jahre, ebenfalls mit und ohne Führungsfunktion.
Der Test beinhaltet ein aktualisiertes, umfangreiches Berufsregister (Truttann & Achermann). Die Reliabilität der zehn Skalen ist sehr gut und auch die Validität des Tests kann als gesichert gelten.

Handbuch: CHF 28.00
Berufsregister: CHF 20.00
Testheft: CHF 28.00
Schablonen I-II: CHF 40.00
EDV-Auswertung: CD-ROM Mehrplatzlizenz (2-20 Stationen), CHF 280.00

FIT/TIP verspätet

Der Foto-Interessen-Test FIT und die mit ihm verknüpften Berufsfotos gehören zu den wichtigsten Arbeitsmitteln in der Berufs- und Laufbahnberatung der Schweiz. So ist es nicht erstaunlich, dass viele Fachleute auf die  Aktualisierung der dreijährigen Auflage warten, die für dieses Jahr angekündigt war. Die Produktion hat sich aus produktionstechnischen Gründen etwas verzögert. Der FIT wird aber bis Ende 2009 erschienen sein, die französische Adaption TIP bis Februar 2010. Besten Dank für Ihr Verständnis.
SDBB Verlag

Neu: Bekleidungsgestalter/in EFZ

Bekleidungsgestalter/in EFZ

EinBlick-Film, DVD, 2009, D/F/I, 9 Min. 25 Sek., CHF 230.00 (ab 2. Ex. Fr. 120.-/Ex.)

"Meine Hauptaufgaben sind das Massnehmen bei den Kundinnen, die Herstellung der Schnitte und die Verarbeitung der Stoffe bis zu den fertigen Kleidern." Die porträtierte junge Bekleidungsgestalterin der Fachrichtung Damenbekleidung gibt ausführlich Auskunft über ihre Tätigkeiten in einem Couture-Atelier.
Von Sandra Gysi

Im Film stellt sie ein ausgefallenes Abendkleid her. Nachdem sie die Wünsche mit der Kundin besprochen hat, berechnet sie den Stoff und macht eine Offerte. Mit den Massen der Kundin stellt sie das Schnittmuster her. Je nach Modell wird danach der Prototyp mit Moulure oder Papier an der Büste geformt. Nach der Anprobe nimmt sie die letzten Änderungen vor. Zuletzt probiert die Kundin das Abendkleid nochmals an und betrachtet sich zufrieden im Spiegel. "Wichtige Voraussetzungen für meinen Beruf sind, dass man geschickt mit den Händen ist und dass man ein ausgeprägtes Flair für Mode, für Farben und Formen hat", erklärt sie weiter. Das lange Sitzen oder das Arbeiten unter Stress bereiten ihr hingegen manchmal Mühe.
Realisation: Echo Film B&W, Zürich. Produktion & Redaktion: Verlag Urbane Medien vum!, Zürich. In Zusammenarbeit mit Schweiz. Modegewerbeverband SMGV, Toffen

Neu: Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ, Hauswirtschaftspraktiker/in EBA

Fachfrau/-mann Hauswirtschaft EFZ, Hauswirtschaftspraktiker/in EBA

EinBlick-Film, DVD, 2009, D/F/I, total 13 Min. 33 Sek., CHF 270.00 (ab 2. Ex. Fr. 120.-/Ex.)

Die junge Fachfrau Hauswirtschaft im Film arbeitet in einem grossen Alters- und Pflegezentrum. "Zu meinen wichtigsten Tätigkeiten gehören das Pflegen von Räumlichkeiten, die Arbeiten in der Wäscherei, in der Lingerie, die Mitarbeit in der Küche und im Service", betont sie.

Der Film zeigt die Fachfrau Hauswirtschaft, wie sie das Zimmer einer Bewohnerin reinigt, im Service hilft, aber auch den Gang poliert und die Pflanzen pflegt. Mit viel Ausdauer, Einfühlungsvermögen, Flexibilität und Diskretion verrichtet sie die verschiedenen Arbeiten. Oft hat sie dabei Kontakt zu den Bewohnerinnen und Bewohnern und geht auf deren Bedürfnisse ein. Das Lob einer Bewohnerin sei ihr manchmal fast wichtiger als das der Chefin, weil sie dann unmittelbar merke, wie ihre Arbeit geschätzt werde, meint die junge Berufsfrau im Film. Fachfrauen und Fachmänner Hauswirtschaft arbeiten im Team. Zuweilen leitet sie auch andere Mitarbeitende bei hauswirtschaftlichen Tätigkeiten an.
Hauswirtschaftspraktikerinnen und Hauswirtschaftspraktiker verrichten praktische Arbeiten in Heimen oder Spitälern, Hotelbetrieben oder Familienhaushalten. "Ich arbeite eng mit der Fachfrau Hauswirtschaft zusammen. Sie instruiert mich, gibt mir die Aufträge und kontrolliert am Schluss auch alles", so die junge Berufsfrau im Film. Die Fachfrau Hauswirtschaft erklärt ihr, wie sie einen Flur reinigen soll. Die Arbeiten führt sie gewissenhaft und selbstständig aus. Doch am schönsten für sie ist es, wenn die Bewohner/innen glücklich und mit ihrer Arbeit zufrieden sind.
Realisation: Echo Film B&W, Zürich. Produktion & Redaktion: Verlag Urbane Medien vum!, Zürich. In Zusammenarbeit mit OdA Hauswirtschaft Schweiz.

Neu: Milchtechnologe/-login EFZ, Milchpraktiker/in EBA

Milchtechnologe/-login EFZ, Milchpraktiker/in EBA

EinBlick-Film, DVD, 2009, D/F/I, total 14 Min. 52 Sek., CHF 270.00 (ab 2. Ex. Fr. 120.-/Ex.)

"Die wichtigste Tätigkeit von Milchtechnologen/-technloginnen ist die Verarbeitung der Rohmilch zu verschiedenen Produkten. Zum Beispiel zu Käse, Butter, Quark, Joghurt, Eiscrème, Milchpulver, Desserts und Molkeprodukten in allen Variationen."

Frühmorgens nimmt der junge Milchtechnologe die Milch vom Bauern an. Er kontrolliert und analysiert die Rohstoffe und jedes Produkt genau, das er herstellt. Auch auf ihren Geschmack testet er die Produkte. Viele Fertigungsprozesse laufen jedoch automatisiert ab. Die Berufsleute steuern und überwachen den Herstellungsprozess an den hochtechnisierten Anlagen. "Das Schönste an meinem Beruf ist, dass ich alles, was mit der Milch geschieht, genau mitverfolgen kann: von der Anlieferung der Rohmilch über die Verarbeitung bis hin zum fertigen Produkt, welches verkaufsbereit im Laden steht." Milchtechnologen arbeiten im Team.
"Als Milchpraktiker arbeite ich eng zusammen mit dem Milchtechnologen. Der Milchtechnologe kontrolliert meine Arbeiten und gibt mir Tipps, was ich noch verbessern kann." Der junge Milchpraktiker im Film arbeitet in einem mittelgrossen Unternehmen. Vom Pasteurisieren und Abfüllen der Milch über die Produktion von Käse, Butter, Joghurt bis hin zur Herstellung von Desserts gehören zu seinem Beruf vielfältige Tätigkeiten.
Realisation: Echo Film B&W, Zürich. Produktion & Redaktion: Verlag Urbane Medien vum!, Zürich. In Zusammenarbeit mit Schweizerischer Milchwirtschaftlicher Verein SMV, Bern.

Neu aus dem Schulfernsehen: Gebäudereiniger

Gebäudereiniger

DVD, SF Wissen mySchool, Reihe "Das will ich werden…", 14 Min. 32 Sek., CHF 50.00

Professionelles Reinigen ist nicht mit dem Putzen gleichzusetzen. Mit seiner dreijährigen Lehre als Gebäudereiniger erwirbt der 19-jährige Spasoje Medojevic das Know-how für diesen Beruf. Der Film zeigt ihn während verschiedener Arbeitseinsätze: bei der Vernichtung von Küchenschaben, auf dem Skyworker, an der Berufsfachschule und in der Freizeit.

Im Rahmen seiner Reihe "Das will ich werden" hat das Schulfernsehen SF in der Folge 16 einen Film zum Beruf Gebäudereiniger/Gebäudereinigerin produziert. Im Film begleitet der Zuschauer Spasoje Medojevic bei seiner Arbeit als Gebäudereiniger, erlebt ihn in der Berufsfachschule und zuhause im Kreis seiner Familie.
Im Film wird der Beruf, die Ausbildung realistisch und nüchtern dargestellt. Der Alltag, verschiedene Arbeitsorte und Aufgaben, Sonnen- wie Schattenseiten des Berufs werden ausführlich gezeigt. Berufsleute (Berufsfachschullehrer, Lehrmeister, Firmenpatron) kommen zu Wort und ergänzen das Bild, machen etwas Werbung für den Beruf.
Letztlich macht Spasoje Medojevic die beste Werbung für seinen Beruf. In seinen Aussagen wird klar, dass Gebäudereiniger nicht sein Traumberuf war, aber der Beruf gut zu ihm passt. So sieht man ihn zusammen mit dem Bruder das Auto des Vaters putzen und erfährt, dass er es auch sonst gerne sauber und aufgeräumt hat. Natürlich sieht er auch die Schattenseiten: Putzen bei Regen und kaltem Wind auf dem Skyworker etwa.
Obwohl im letzten Jahr gesamtschweizerisch der Anteil junger Frauen in dieser Ausbildung bei ca. einem Fünftel lag, kommen sie im Film nicht vor. Aussagen von Berufsfachschülern, die zu Wort kommen, werden sie auch kaum dazu ermutigen. Schade!
Technisch sind keine Auffälligkeiten festzustellen. Unter einem aktuellen Betriebssystem, mit installiertem Player (Flash Player, Windows Media Player, Real Player) kann der Film in guter Qualität auf jedem PC mit Internetanschluss angesehen werden. Die DVD ist für die Ausleihe ermöglich es, den Film gemütlich im Familienkreis (in noch besserer Qualität) am Fernseher oder PC zu geniessen.