
Heft A4, 80 Seiten, 4-farbig, CHF 15.- (Einzelheft). Ab 5 Heften pro Ausgabe CHF 12.-/Ex., ab 10 Heften pro Ausgabe CHF 11.-/Ex.; ab 25 Heften pro Ausgabe CHF 10.-/Ex.
Die Naturberufe bewegen sich in einem breiten Spektrum von Tätigkeitsfeldern. Gemeinsam ist allen Fachleuten dieser Branche, dass sie eine bedeutende Funktion für die Gesellschaft übernehmen: Sie produzieren lebensnotwendige landwirtschaftliche Produkte, pflegen den Wald, versorgen die Tiere, bringen den Erholung suchenden Menschen die Schönheit der Natur näher, engagieren sich für ökologische Verbesserungen.
Land- und Forstwirtschaft, Gartenbau, Tierzucht und Tierpflege sowie Umwelt und Ökologie: Das aktualisierte "Chancen"-Heft bietet zu diesen fünf Subbranchen Hintergrundinformationen, Berufsporträts und Interviews sowie detaillierte Übersichten zu Ausbildungen, Berufen und Funktionen. Was beschäftigt die Bäuerin tagtäglich? Wie bildet sich der Gemüsegärtner weiter? Was tut ein Forstingenieur? Wie wird man Meteorologe, Umweltberaterin, Wildhüter oder Tierphysiotherapeutin?
Ob Absolvent einer beruflichen Grundbildung oder Maturandin: Beispiele zu sehr unterschiedlichen Berufslaufbahnen regen an, den eigenen Weg zu finden. Ausserdem ist innerhalb der Naturberufe ein Branchenwechsel durchaus möglich. Ein junger Landwirt mit eidg. Fähigkeitszeugnis kehrt nach seiner Tätigkeit auf einer Farm in Kanada in die Schweiz zurück, steigt in den Gemüsebau ein und erwirbt das eidg. Diplom als Gärtnermeister, um anschliessend mit seiner Familie einen grossen staatlichen Landwirtschaftsbetrieb zu führen. Ein junger Fischwirt absolviert eine Zweitlehre als Forstwart und wird später kantonaler Wildhüter. Die Pferdefachfrau findet eine Anstellung in einem Tierspital, hilft in der Anästhesie mit und baut parallel dazu ihre selbstständige Existenz als Bereiterin auf. Der Gärtner absolviert ein Fachhochschulstudium in Landschaftsarchitektur und gestaltet heute Grünzonen und Plätze in Siedlungsgebieten.
Wichtig für die Gesellschaft sind alle Naturberufe. Es ist bedeutender denn je, der Bevölkerung die ökologischen Zusammenhänge nahe zu bringen, besonders die Notwendigkeit, mit den vorhandenen Ressourcen sorgfältig umzugehen und die Natur zu bewahren. Die beruflichen Tätigkeiten in und mit der Natur tragen wesentlich zu diesem Bewusstsein bei, weshalb sie auch in Zukunft interessant und attraktiv bleiben werden. Fachredaktionell betreut wurde das Heft von Barbara Erni.
Diese Ausgabe ersetzt das "Chancen"-Heft "Natur", Nr. 19/2006.
1er-Abo (1 Heft pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 12.-/Ex., Mehrfach-Abo (ab 5 Heften pro Ausgabe; 8 Ausgaben pro Jahr) CHF 10/Ex.; jeweils plus Versandkosten.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Bei Berufen im Berufsfeld Natur denkt man meist an Gärtnerin oder Landwirt. Der EFZ-Beruf Gemüsegärtner/Gemüsegärtnerin ist weniger bekannt und hat regelmässig offene Lehrstellen.
In der Schweiz werden rund 100 Gemüsesorten angebaut: von Tomaten, über Karotten, Sellerie, Kohl, Kohlrabi, Gurken, Radiesli, Auberginen, Zucchetti bis zu Salaten aller Art und Kartoffeln. Gemüsegärtner und Gemüsegärtnerinnen säen und ernten nicht nur alle dieses Gemüse, sondern sie begleiten den ganzen Anbau und die gesamte Produktion. Sie kümmern sich um Pflanzen, halten den Betrieb am Laufen, bekämpfen Schädlinge oder verkaufen ihre Produkte auf dem Markt.
Das Faltblatt stellt die ausbildete Gemüsegärtnerin Jasmin Fässler aus der Ostschweiz ebenso vor wie den Arbeitsalltag von Vincent Egger, Gemüsegärtner aus dem Kanton Waadt, der seine Ausbildung in einem biodynamisch geführten Betrieb absolviert hat. Im Informationsteil wird darauf hingewiesen, dass im Gemüsebau in der Schweiz viele ausländische Arbeitskräfte mitwirken und die Nachfrage nach gelernten einheimischen Gemüsegärtner/innen hoch ist. Die Ausbildung findet oft in zwei Betrieben statt, um die oft starke Spezialisierung des Betriebs auszugleichen und die Berufsleute flexibler für den Arbeitsmarkt zu machen.
Das Porträt des 20-jährigen Agrapraktikers Fabian Gehrig zeigt, dass man sich dem Beruf Gemüsegärtner/in auch langsamer, via zweijährige EBA-Ausbildung nähern kann. Auf der anderen Seite belegen die Karrieren eines Gemüsegärtnermeisters, einer Forscherin und eines Leiters Einkauf und Unternehmensentwicklung, dass man auch in diesem Beruf vielfältige Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten hat.
Dieses Faltblatt ersetzt das Faltblatt "Gemüsegärtner/in" von 2003.
Dieses Faltblatt ist auch in Französisch und Italienisch erhältlich.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Der Polybauer, die Polybauerin EFZ entscheidet sich nach der zweijährigen Grundausbildung zwischen fünf Fachrichtungen. Am Schluss aber arbeiten alle in einem anstrengenden Job an der Gebäudehülle. Dafür haben sie meistens eine tolle Aussicht, auch bezüglich beruflicher Perspektive. Für schulisch Schwächere besteht die Möglichkeit, die 2-jährige Grundbildung Polybaupraktiker/in zu absolvieren.
Polybauer/innen und Polybaupraktiker/innen profitieren nicht nur vom anhaltenden Bauboom, sondern auch von der Diskussion rund um den Klimaschutz: An den geschätzten 1.3 Millionen Gebäuden, die es in den nächsten Jahren energietechnisch zu sanieren gilt, spielt die Gebäudehülle eine wichtige Rolle. Daran arbeiten Polybauer/innen, egal ob auf dem Gerüst, auf dem Dach oder beim Montieren des Sonnenschutzes. Schwindelfrei sollte man sein und unempfindlich gegen äussere Einflüsse wie Kälte, Nässe oder Hitze. Trotz dem Einsatz moderner Maschinen ist der Arbeitsalltag auch körperlich anstrengend, sicher mit ein Grund für den niedrigen Frauenanteil in diesem Beruf.
Im neuen Faltblatt kommen denn auch mehrheitlich Männer zu Wort. Der Polybauer Ivo Tollardo mit Fachrichtung Abdichten schätzt die unterschiedlichen Arbeitsorte und den Einsatz verschiedener Materialien, Yann Bento Da Silva mit Fachrichtung Dachdecken die frische Luft, und der Polybaupraktiker Jeremias Carnot plant bereits den Schritt in die Polybauer-Ausbildung. Alle drei betonen aber die körperliche Belastung ihrer Tätigkeit.
Der reibungslose Ablauf auf einer Baustelle bedingt eine detaillierte Aufgabenverteilung und klar definierte Unterstellungen. Dies eröffnet auch Aufstiegschancen, wie die drei unterschiedliche Laufbahnen von Irene Hubli, Mitinhaberin einer mittelgrossen Dachdeckerfirma, Stefan Fasel, Leiter eine Gerüstbaufirma, und Marcel Kohler, Projektleiter für Sonnenschutzsystem, zeigen.
Dieses Faltblatt ersetzt das Berufsbildheft "Spezialisten der Gebäudehülle" von 2003.
Dieses Faltblatt ist auch in Französisch erhältlich.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Drucktechnologinnen und -technologen sind die Berufsleute, die druckfertige Unterlagen fachgerecht drucken oder reprografieren. Das Faltblatt vermittelt einen Einblick in die vier Fachrichtungen Bogendruck, Rollendruck, Siebdruck und Reprografie.
Die Verfahren und die Druck- oder Reproduktionseinrichtungen sind je nach Spezialisierung unterschiedlich, und entsprechend unterschiedlich sind auch die Anforderungen an die technischen und handwerklichen Anforderungen der Berufsleute. Im Bogendruck werden - wie es die Bezeichnung sagt - Druckbogen verwendet, die auf das gewünschte Mass zugeschnitten sind. Gedruckt werden Prospekte, Plakate, Geschäftssachen oder Verpackungsmaterial. Für jeden Auftrag wird die Maschine neu eingerichtet und programmiert. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Abstimmen der Farben.
Das ist auch beim Rollendruck nicht anders. Die Druckmaschinen sind in diesem Bereich jedoch grösser. Das Papier kommt ab einer Endlosrolle, und die Printerzeugnisse werden in der Regel auch gleich gefalzt. Die Berufsleute in dieser Fachrichtung drucken Erzeugnisse mit sehr grossen Auflagen wie Zeitungen, Zeitschriften oder Verpackungen.
Im Siebdruck werden zuerst Siebe belichtet. Die belichteten Stellen werden ausgewaschen, der Rest des Siebs bleibt unter einer Emulsionsschicht undurchlässig. Die Farbe wird an den belichteten Stellen auf den Bedruckstoff aufgetragen, im Handdruck manuell mit einem Rakel, bei grösseren Auflagen automatisch an einem Druckkarussell. Mit diesem Verfahren können auch dreidimensionale Objekte bedruckt werden.
In der Fachrichtung Reprografie schliesslich werden ausgehend von analogen oder digitalen Vorlagen verschieden grosse Vorlagen vervielfältigt oder geplottet. Anders als die Berufsleute in den anderen Fachrichtungen haben es die Reprografinnen und Reprografen auch mit dem Ausrüsten zu tun: sie schneiden, falzen, heften, kleben und laminieren die reproduzierten Unterlagen. In den Copyshops stehen sie zudem an der Kundenfront.
Dieses Faltblatt ersetzt das Berufsbildheft "Drucktechnologe/-login" von 2003.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Der Drogistenstern ist auch heute noch ein bekanntes Markenzeichen. Dennoch hat sich die Anzahl der Drogerien in der Schweiz in den letzten zwanzig Jahren in etwa halbiert. Ungeachtet dessen erfreut sich der Beruf vor allem bei Frauen nach wie vor grosser Beliebtheit.
Besonders in den Städten sind viele Geschäfte unter anderem durch die zunehmende Präsenz der Grossverteiler und den zunehmenden Preisdruck verschwunden. Trotzdem schliessen heute jährlich etwa 350 Lernende die Ausbildung zum Drogisten, zur Drogistin ab. Mühe, anschliessend eine Stelle zu finden, haben dabei die wenigsten.
Dies bestätigt im neuen Berufsbild auch Linda Schmid, ausgelernte Drogistin mit einer Berufsmaturität. Für sie macht der Kundenkontakt und das breite Sortiment den Beruf attraktiv: Bis zu 12'000 Produkte lagern in den Gestellen einer Drogerie, nur wenige Artikel sind für die Kundinnen und Kunden in den Auslagen sichtbar. Auch für Dave Hug, angehender Drogist im 3. Lehrjahr, ist diese Vielfalt ein Grund für seine Berufswahl: "Man hat nie ausgelernt, denn es gibt immer wieder neue Produkte, neue Behandlungsmöglichkeiten und auch neue Probleme, die sich stellen." Daneben faszinieren ihn Naturheilmittel und hauseigene Essenzen, die in vielen Drogerien immer öfter angeboten werden.
Die breite Ausbildung zur Drogistin, zum Drogisten ist auch eine gute Voraussetzung, sich beruflich weiter zu entwickeln. Dies zeigen im Faltblatt die drei Laufbahnportraits, einer Inhaberin zweier Drogerien, einem Naturheiler und einem Geschäftsführer von pharmazeutischen Produkten. Informationen zu Aus- und Weiterbildung runden das neue Faltblatt ab.
Dieses Faltblatt ersetzt das Berufsbildheft "Drogist/in, Pharma-Assistent/in" von 2003.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 6 Seiten mit Klappe, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Ob Frau oder Mann, Kosmetikerinnen und Kosmetiker sind Dienstleister in Reinkultur. Alles richtet sich nach den Bedürfnissen der Kundschaft: Die Arbeitszeiten, die Behandlungsmethoden, das Ambiente.
Kosmetiker, Kosmetikerin ist der Traumberuf vieler Frauen und nur weniger Männer. Im Jahr 2008 hat ein einziger Mann die berufliche Grundbildung als Kosmetiker abgeschlossen. In diesem Faltblatt erzählt Sylvain Rouge, Kosmetiker EFZ mit eigenem Institut, wie er zu diesem Beruf gekommen ist und was es braucht, um sich selbstständig zu machen.
Lejla Agusi ist im 2. Lehrjahr zur Kosmetikerin EFZ. Ihr Arbeitstag ist lang, aber sehr abwechslungsreich. Jede Kundin, jeder Kunde hat andere Wünsche und Bedürfnisse. Ihre Aufgabe ist es, die Kundschaft richtig zu beraten und aus der vielseitigen Palette von Dienstleistungen die richtige auszuwählen. Jeder Handgriff einer Behandlung muss sitzen. Für Lejla Agusi heisst dies: üben, üben, üben….
Das Ziel vieler Kosmetiker und Kosmetikerinnen ist die Eröffnung des eigenen Kosmetikinstituts. Aber auch Hotels und Kurhäuser mit Wellnesseinrichtungen bieten heute Kosmetiker/innen interessante Arbeitsplätze. Als Kundenberater/innen von Kosmetikherstellern oder in Parfümerien sind sie ebenfalls gefragte Fachleute. Nebst den unzähligen Weiterbildungsangeboten von Anbietern von Kosmetikprodukten können die Berufsleute auch die Berufsprüfung oder die höhere Fachprüfung absolvieren.
Dieses Faltblatt ist auch in Französisch erhältlich.
Dieses Faltblatt ersetzt das Berufsbildheft "Kosmetiker/in" von 2004.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, D, CHF 1.50 (einzeln)
Sie sind ein Bindeglied zwischen Hightech und Mensch: Fachleute für medizinisch-technische Radiologie (MTRA) bedienen modernste Geräte und betreuen gleichzeitig kranke und verletzte Menschen. Technisches Verständnis ist in diesem Beruf genauso wichtig wie Einfühlungsvermögen.
Fachleute für medizinisch-technische Radiologie arbeiten in Spitälern und Instituten für medizinische Radiologie, in der Veterinärmedizin, in der Industrie und in der Forschung. Sie arbeiten in einem interdisziplinären Team, unter anderem mit Radiologen, Kardiologinnen, Orthopäden und Pflegefachleuten. Sie erstellen Röntgenbilder, führen Strahlenbehandlungen durch und überprüfen Organfunktionen. Die theoretische Ausbildung an der Höheren Fachschule wechselt sich ab mit Praxiseinsätzen. Dort werden die Studierenden in den Fachgebieten Diagnostische Radiologie, Nuklearmedizin und Radioonkologie in die Bedienung hochkomplexer technischer Anlagen eingeführt.
Ausgebildete Fachleute für medizinisch-technische Radiologie HF sind sehr gesucht. In der Schweiz werden jährlich rund 120 ausgebildet. Studierende hat es zwar genügend, die Schulen haben ihre Klassen gefüllt. Doch es mangelt an Praktikumsinstitutionen, die bereit sind, auszubilden. Die Anstellungsbedingungen sind je nach Arbeitsort unterschiedlich, zum Teil ist Nacht-, Wochenend- und Pikettdienst erforderlich. Es werden auch viele Teilzeitstellen angeboten. Noch immer ist Fachmann/Fachfrau MTRA ein Frauenberuf, doch der Männeranteil - heute bei rund 30 Prozent - steigt stark an. Unter den aktuell Studierenden machen die Männer 40 bis 50 Prozent aus.
Zusammenarbeit mit OdA Santé
Dieses (und das folgende) Faltblatt ist das erste in einer Reihe, in der das SDBB in Zusammernarbeit mit der OdA Santé in den nächsten anderthalb Jahren 14 dreisprachige und ein deutschsprachiges Faltblatt zu unterschiedlichen Gesundheitsberufen herausgeben wird. Es handelt sich um die Gesundheitsberufe, welche die OdA Santé als Dachorganisation vertritt und koordiniert. Die Faltblätter sind im gewohnten Faltblattkonzept des SDBB konzipiert, machen aber da und dort einige Zugeständnisse an CI und Zielsetzungen der OdA. Sie sollen in den Kantonen für das Nachwuchsmarketing bei den Gesundheitsberufen eingesetzt werden.
Dieses Faltblatt ersetzt das Faltblatt "Fachfrau/-mann für medizinisch-technische Radiologie" von 2002.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, D, CHF 1.50 (einzeln)
Aktivierungsfachleute HF arbeiten mit körperlich, geistig, psychisch und/oder dementiell erkrankten Menschen. Mit ausgewählten therapeutischen Mitteln bewahrt und reaktiviert die Aktivierungstherapie die noch vorhandenen Fähigkeiten der Klientinnen und Klienten.
Aktivierungsfachleute HF haben einen in der Öffentlichkeit wenig bekannten, aber begehrten Beruf. Rund 40 Frauen und Männer lassen sich in der Schweiz jährlich ausbilden, interessiert wären mehr. Auch für ausgebildete Fachleute ist der Arbeitsmarkt teilweise schwierig. Der vergleichweise junge Beruf ist nicht in allen Regionen der Schweiz gleich bekannt. Die Nachfrage nach Aktivierungsfachpersonen ist in den Kantonen mit Ausbildungsstätten in der Regel grösser als in den anderen, was für die Berufsleute eine gewisse Mobilitätsbereitschaft voraussetzt.
Aktivierungsfachleute sind in stationären und ambulanten Institutionen tätig. Die stationären Einrichtungen umfassen vor allem den Langzeitbereich und den Akutbereich in den Fachgebieten Geriatrie, Psychiatrie und Sonderagogik: zum Beispiel Alters- und Pflegeheime, Psychiatrische Kliniken, Wohngruppen für Menschen mit demenziellen Beeinträchtigungen, Spitäler, Übergangspflegezentren, Palliativpflegezentren und Spezialkliniken. Das Spektrum der ambulanten Einrichtungen und Organisationen umfasst vor allem geriatrische und psychiatrische Zentren wie Tagesheime oder Tageskliniken und Organisationen mit spital- und heimexternem Auftrag. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist die Stellensituation vor allem in der Altersbetreuung vorteilhaft.
Dieses Faltblatt ersetzt das Faltblatt "Aktivierungstherapeut/in" von 2005.

Berufsbild-Faltblatt, A4, 8 Seiten, 4-farbig, CHF 4.00 (einzeln), CHF 100.00 (Bund à 50 Ex.)
Fachmann, Fachfrau Betriebsunterhalt ist nach wie vor ein beliebter Beruf bei Mädchen und Jungen. Das Faltblatt wurde schon einige Male aktualisiert, jetzt war es wieder vergriffen. Der SDBB Verlag hat es nun zusammen mit dem zuständigen Berufsverband aktualisiert, und es wird in Kürze wieder erhältlich sein.

Hefte, A4, 4-farbig, je CHF 12.00
Mit Berufsfeld 15 "Planung, Konstruktion" wird nun auch das letzte Berufswahlmagazin in das neue Layout überführt. Berufsfeld 21 "Gesundheit", bisher wegen der grossen Anzahl von Berufen als Doppelnummer geführt, wird der Übersichtlichkeit halber nach der Aktualisierung nun auch in einem einzigen Heft vorgestellt.
Planung, Konstruktion
Diese Neuauflage hätte eigentlich schon viel früher erfolgen sollen. Das war leider nicht möglich, weil sich die zahlreichen Organisationen der Arbeitswelt, die sich seit 2001 mit einem "zukunftsfähigen Berufsleitbild für Zeichnerberufe" befassen, lange Zeit nicht einigen konnten. Nun aber ist es so weit: Die massgeblichen Organisationen haben sich nach zähem Ringen auf die Bezeichnung Zeichner/in EFZ geeinigt.
Diese neu ausgestaltete berufliche Grundbildung hat fünf Fachrichtungen, nämlich Architektur (bisher Hochbauzeichner/in), Ingenieurbau (Bauzeichner/in Hochbau bzw. Tiefbau), Innenarchitektur (Innenausbauzeichner/in), Landschaftsarchitektur (Landschaftsbauzeichner/in) und Raumplanung (Raumplanungszeichner/in). Diese Fachrichtungen sind ihrem jeweiligen Schwerpunkt gemäss verschiedenen Subfeldern des Berufswahlmagazins zugeteilt worden. Architektur und Ingenieurbau sind dem Subfeld Baukonstruktion zugewiesen worden, zu dem auch der Beruf Metallbaukonstrukteur/in EFZ gehört. Zum Subfeld Haustechnik, Innenausbau gehören die Fachrichtung Innenarchitektur ebenso wie die beiden Berufe Gebäudetechnikplaner EFZ und Elektroplanerin. Das Subfeld Maschinenkonstruktion umfasst die beiden bestehenden Berufe Konstrukteurin EFZ und Mikrozeichner.
Dem Subfeld Landschaftsplanung, Vermessung schliesslich wurden die beiden Fachrichtungen Landschaftsarchitektur und Raumplanung des neuen Zeichnerberufs zugeteilt. Dieses Subfeld umfasst zudem den Beruf Geomatiker/in EFZ. Diese berufliche Grundbildung fasst die beiden bisherigen Berufe Vermessungszeichner und Kartografin zusammen und trägt ausserdem der Tatsache Rechnung, dass immer mehr vermessungsbezogene Daten in modernen Geoinformationssystemen GIS analysiert, archiviert und zu neuen Verwendungszwecken wie topografischen oder thematischen Karten aufbereitet werden können. Der Beruf Geomatiker/in EFZ wird aus diesem Grund neu mit den drei Schwerpunkten amtliche Vermessung, Geoinformatik und Kartografie angeboten.
Gesundheit
Der besseren Übersichtlichkeit halber sind die ehemals zwei Berufswahlmagazine des Berufsfeldes 21 "Gesundheit" zu einem einzigen zusammengefasst und schwerpunktmässig auf die beruflichen Grundbildungen ausgerichtet worden. Im Pflegebereich sind das Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ und - wohl ab 2012 - die Attestausbildung Praktiker/in Gesundheit EBA. Die eigentlichen Pflegeberufe werden bekanntlich seit einigen Jahren auf den Niveaus Höhere Fachschule und Fachhochschule angeboten, ebenso wie der Beruf Hebamme/Entbindungspfleger.
Im medizinisch-administrativen Bereich gibt es die berufliche Grundbildung Medizinische Praxisassistentin EFZ. Die meisten Grundbildungen hat der medizinisch-technische Bereich mit Augenoptiker, Dentalassistentin EFZ, Zahntechniker EFZ und Orthopädistin EFZ zu bieten. Im medizinisch-therapeutischen Bereich gibt es die berufliche Grundbildung Podologe/-login EFZ. Bei allen übrigen der sehr zahlreichen Berufe im Berufsfeld Gesundheit handelt es sich um berufliche Weiterbildungen bzw. Spezialisierungen oder um Ausbildungen auf Stufe Höhere Fachschule, Fachhochschule oder Universität.
Diese Berufswahlmagazine ersetzen die BWM "Planung, Konstruktion" von 2002 und "Gesundheit 1: Pflege, Spital, Spitex" bzw. "Gesundheit 2: Praxisassistenz, Therapie, Medizinaltechnik" von 2005.

2. vollständig aktualisierte Auflage 2010. Redaktion: Esther Läderach, ZBSL Bern. Heft, A4, 40 Seiten, CHF 16.00
Was versteht man unter den Neuen Medien? Die Frage wird in der Einleitung des aktualisierten Heftes gut verständlich beantwortet und die Leserinnen und Leser so ins Thema eingeführt.
Die neuen Medien gehören wohl zu den sich am schnellsten wandelnden Berufsfeldern. Aufgrund des technologischen Fortschritts, der Digitalisierung und der gesteigerten Leistungsfähigkeit von Computern erleben die neuen Medien nach wie vor eine rasante Entwicklung. Entsprechend entwickeln sich auch die Aus- und Weiterbildungsangebote sowie die beruflichen Tätigkeiten.
Das Heft liefert einen Überblick über Ausbildungs- und Studiengänge, enthält zahlreiche Tätigkeitsbeschriebe und die nötigen Angaben, um zu weiteren und detaillierteren Informationen über aktuellste Angebote zu gelangen.
Vier Laufbahnporträts vermitteln einen Einblick in den Berufsalltag von Menschen aller Altersstufen und mit unterschiedlichsten beruflichen Werdegängen. Ein Glossar mit den Erklärungen der Fachausdrücke, die im Heft verwendet werden, und weiteren branchentypischen Begriffen rundet das Heft ab.
Dieses Heft ersetzt das Heft "Neue Medien - Berufe, Funktionen, Jobs" von 2003.
Die Serie 6/09 der BIZ-BERUFSINFO mit Datum 15. Dezember 2009 ist erschienen. Sie umfasst 40 überarbeitete und neue Blätter sowie 7 Korrekturblätter. Abonnentinnen und Abonnenten erhalten die Serie inkl. Korrekturblätter in diesen Tagen. Ab sofort sind die Blätter auch bei der SDBB-Versandbuchhandlung in Dübendorf erhältlich. Für Einzelbestellungen verwenden Sie bitte den Bestellschein.

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 89 Seiten, CHF 100.00
Die Informationsmappe "Pädagogik / Erziehungswissenschaft" ist neu erschienen. Sie vermittelt einen Einblick ins Fachgebiet, informiert über die Studiengänge an universi¬tären Hochschulen und zeigt berufliche Perspektiven auf.
Diese Mappe enthält Informationen, die für einen Entscheid, Pädagogik oder Erziehungswissenschaft zu stu¬die¬ren, von Nutzen sein können. Sie zeigt auf, was inhaltlich zu diesem Fachgebiet gehört, welche Teilgebiete unter¬schieden werden und womit sich die erziehungswissenschaftliche Forschung beschäftigt. Sie bietet einen Über¬blick über Studienmöglichkeiten an den universitären Hochschulen in der Schweiz, Angaben zu den ein¬zelnen Bachelor- und Masterstudiengängen sowie Hinweise auf Weiter¬bildungs¬möglich¬¬keiten. Angaben zu Tätig¬keits¬feldern für Erziehungswissenschafter, Berufsporträts von Pädagoginnen und Informationen zum Arbeitsmarkt vermitteln einen Ausblick auf die beruflichen Möglichkeiten nach Studien¬ab¬schluss. Redaktion: Maja Iseli, Bern (www.majaiseli.ch)
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Mappe "Pädagogik / Erziehungswissenschaft" von 2004.

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 101 Seiten, CHF 100.00
Die Informationsmappe "Musik" ist neu erschienen. Sie bietet ausführliche Informationen zum Studium der Musikwissenschaft und den musikpraktischen Ausbildungen, zeigt die Berufsmöglichkeiten auf und erklärt das Fachgebiet.
Im Teil "Musikwissenschaft" wird gezeigt, womit sich das Fach beschäftigt, wie sich das Studium an Schweizer Universitäten gestaltet, wie die Laufbahnen von Musikwissenschaftlerinnen und Musikwissenschaftlern in verschiedenen Berufsfeldern verlaufen.
Im Teil "Musikberufe" geht es vor allem um die praktischen Ausbildungen an Musikhochschulen, wo welche Musikrichtungen, wo welche Schwerpunkte angeboten werden, sowie um die Berufsmöglichkeiten für Musikerinnen und Musiker. Redaktion: Rolf Lüscher und Marta Neracher-Altrichter, Berufs- und Studienberatung Zürich, 2009
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Informationsmappe "Musikwissenschaft", Ausgabe 2004, sowie die Informationsmappe "Musikberufe" Ausgabe 2005.

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 88 Seiten, CHF 100.00
In dieser Neuauflage der Informationsmappe "Soziologie" finden Sie Übersichten und detaillierte Angaben zum universitären Soziologiestudium in der Schweiz. Sie gibt einen Einblick in das Fachgebiet und zeigt Berufsmöglichkeiten sowie geeignete Weiterbildungen auf.
In der Mappe werden die sehr vielfältigen Inhalte, welche sich hinter dem Fachbegriff "Soziologie" verbergen, erörtert. Studieninhalte und Studienstrukturen an Schweizer Universitäten sind ausführlich beschrieben. Nach einem Soziologiestudium eröffnen sich zwar verschiedenste Berufsmöglichkeiten, dennoch sind die Tipps zum Übergang vom Studium in den Beruf, mögliche Weiterbildungen, geeignete Arbeitsfelder und Arbeitsmarktsituation hilfreich. Interviews mit Studierenden und Berufsporträts vermitteln persönliche Eindrücke und Ideen für spätere Laufbahnen. Redaktion: Anya Häusermann und Nathalie Bucher, Studienberatung Basel, 2009
Die Mappe wurde vollständig neu überarbeitet und ersetzt die Informationsmappe "Soziologie", Ausgabe 2003.

SDBB Informationsmappe, A4, geheftet, 104 Seiten, CHF 100.00
Die Informationsmappe "Evangelisch-reformierte Theologie" ist neu erschienen. Sie bietet ausführliche Informationen über das Studium, zeigt die Berufsmöglichkeiten auf und beinhaltet Texte zum Fachgebiet.
Was ist eigentlich evangelische Theologie? Wie unterscheidet sie sich von einem Studium der Religionswissenschaft? Wo kann ich evangelische Theologie studieren? Wie erleben Studierende ihren Studienalltag? Wie wird man Pfarrerin oder Pfarrer? Welche alternativen Berufsmöglichkeiten eröffnen sich nach einem Studium? Wie sieht die Beschäftigungssituation aus? Wo finde ich weiterführende Informationen? Diese und weitere Fragen beantwortet die Infomappe "Evangelisch-reformierte Theologie". Radaktion: Regula Waldesbühl und Martin Bollhalder, SB St. Gallen.
Die Mappe wurde vollständig neu bearbeitet und ersetzt die Ausgabe von 2002 (revidiert im Jahr 2006).
Ein detailliertes Inhaltsverzeichnis liegt den ausgelieferten Infomappen bei, ein weiteres Exemplar steht auf www.sdbb.ch/infomappen --> Detaillierte Inhaltsverzeichnisse der Infomappen als Download bereit.
Alle Mappen können auch im Abonnement bezogen werden. Nähere Informationen: www.sdbb.ch/infomappen

Ausgabe 2009. Komplett (ohne Fotos), inkl. CD-ROM mit Auswertungsprogramm und Einzelplatzlizenz sowie Vorlagen für Profilblätter, CHF 200.00.
Der 1998 eingeführte Foto-Interessentest FIT von Stoll/Jungo - seit 2003 mit Co-Autor Toggweiler -auf Basis der Berufsfotos von Gubler/Gerosa hat sich inzwischen weiter entwickelt und liegt in der fünften Generation vor: der F-I-T Serie 2009.
Seit der Publikation des F-I-T 2009 hat sich in der Berufslandschaft einiges verändert: Etliche Berufe sind in der gegebenen Form nicht mehr erlernbar, neue Berufe sind dazugekommen. Aber auch in den konkreten Berufsumwelten sind dauernd Veränderungen festzustellen. So werden Maschinen und Instrumente moderner, aber auch die Tätigkeiten der Berufsleute unterliegen einem permanenten Wandel. Diesen Entwicklungen wird im Rahmen des "Projektes F-I-T" Rechnung getragen, indem periodisch neue Fotos in den Test einbezogen, und veraltete ausgeschieden werden.
Mit dieser Serie ergeben sich für den FIT auch einige wichtige Änderungen:
• Aktualisiertes Fotoset mit 136 Berufsfotos (davon 94 Fotos aus der Serie 2006).
• Neues Antwortformat: kein Interesse / mittleres Interesse / grosses Interesse (früher: - / 0 / +).
• Kürzere, vereinfachte Instruktionen.
• Erfassung der Rohwerte über die Addition der Antworten "mittleres" (1 Punkt) und "grosses" Interesse (2 Punkte). Auf die Berechnung gewichteter Werte kann jetzt verzichtet werden.
• Noch höhere interne Konsistenzen der Skalen mit Alphawerten zwischen .84 und .95 (früher: .72 - .92).
• Die EDV-Auswertung auf CD-Rom ist im Testset inbegriffen.
• Neue Sammelstelle der anonymisierten Protokoll-Durchschläge:
Haus der Kantone
Schweizerisches Dienstleistungszentrum SDBB
Vermerk "F-I-T"
Speichergasse 6, Postfach 583, 3000 Bern 7
• Neue Normwerte und Profilblätter für die drei Sprachregionen (statistisch geprüft).
• Neuere Literatur wurde integriert.
Veraltete Fotos sind im neuen Testmaterial 2009 nicht mehr enthalten, 42 neue Fotos wurden angefertigt, psychometrisch überprüft und integriert. Die Protokollblätter, Schablonen, Profilblätter und Einlagekarten wurden angepasst, das Testhandbuch überarbeitet. Ebenso wurde auch die EDV-Auswertung aktualisiert.
Der nun vorliegende F-I-T 2009 ersetzt den "FIT 2006".
Handbuch: CHF 28.00, Einlagekarten für Berufsfotos (dreisprachig) CHF 20.00, Profilblätter (Kopiervorlagen) CHF 28.00, Wahlkarten CHF 8.00, Schablonen CHF 28.00, EDV-Auswertung, CD-ROM Mehrplatzlizenz (2-20 Stationen, zweisprachig) CHF 280.00

Ausgabe 2009, dreisprachig. Komplette Serie (136 Fotos) CHF 350.00, Ersatzserie 2009 (42 Fotos) CHF 120.00, Transparente Schutzhüllen (50 Ex. im Format A6) CHF 32.00
Die Berufsfotos Gubler/Gerosa sind einerseits ein eigenständiges Arbeitsmittel für die Berufs- Schul- und Laufbahnberatung. Mit den Fotos kann jede Beraterin/jeder Berater eigene Einsatzformen erproben und anwenden. Die Serie 09 enthält 42 neue Fotos. Davon sind auf sieben Aufnahmen neue Schul- und jetzt auch Studiensituationen dargestellt. Die berufskundlichen Bilder sind nach den Berufsinteressefeldern von Erwin Egloff eingeteilt.
Die Fotos können auch in Verbindung mit verschiedenen Berufswahlvorbereitungslehrmitteln eingesetzt werden.
Ein wichtiges Anliegen ist die Aktualisierung des Fotomaterials. Durch die periodischen Erneuerungen der Bilder enthalten die Berufsfotos 09 jetzt kein einziges Bild mehr aus der Anfangszeit.
Andererseits bilden die Berufsfotos Gubler/Gerosa die fotografische Grundlage für das oben beschriebene standardisierte Testverfahren F-I-T.
Die Berufsfotos 2009 ersetzen die "Berufsfotos 2006".

Realisation: Echo Film B&W, Zürich. Produktion & Redaktion: Verlag Urbane Medien vum!, Zürich. In Zusammenarbeit mit Schweizer Fleisch-Fachverband SFF, Zürich. Dauer: 11 Min. 12 Sek. und 3 Min. 17 Sek., Fr. 270.- (ab 2. Exemplar Fr. 120.- pro Ex.)
Der Film stellt die Tätigkeiten des Berufes Fleischfachmann/-frau mit den Schwerpunkten Fleischgewinnung, Fleischverarbeitung und Fleischveredlung vor.
Der junge Fleischfachmann mit Schwerpunkt Fleischgewinnung arbeitet im Schlachthaus. Er trennt das Fleisch vom Knochen und stellt Würste her. Eine seiner Lieblingstätigkeiten ist es jedoch, zu den Bauern zu gehen und die Tiere zu begutachten. "Für mich ist es sehr wichtig, dem Tier mit Achtung und Würde zu begegnen und mit dem Fleisch sorgfältig umzugehen. Schliesslich lebte das Tier dafür. Nur so kann ich meine Produkte dem Kunden mit gutem Gewissen übergeben."
"Ich probiere gerne etwas Neues aus. Zum Beispiel haben wir eine Zuger Kirschwurst auf den Markt gebracht, die einen interessanten und spannenden Geschmack besitzt", so der Fleischfachmann mit Schwerpunkt Fleischverarbeitung. Er arbeitet vor allem in der Wursterei: Er bereitet Wurstmassen nach speziellen Hausrezepten zu, füllt diese in die Därme ab, räuchert und kocht die Würste. Doch die Fleischfachleute müssen auch putzen, jeden Tag, jeden Abend. Büroarbeiten gehören genauso zum Beruf.
Eine der Haupttätigkeiten der Fleischfachfrau mit Schwerpunkt Fleischveredlung ist das Herstellen der Produkte für den Laden wie Aufschnittplatten, Traiteur-Menüs und pfannenfertige Menüs. Im Verkauf berät sie die Kunden und erklärt auch, wie das Fleisch zubereitet werden kann. "Am liebsten bediene ich. Hier lerne ich jeden Tag neue Menschen kennen. Das ist sehr interessant, vielfältig und es braucht auch ein bisschen Kreativität dazu."
Fleischfachassistent/in EBA
"Meine Haupttätigkeiten sind Ausbeinen, Zerlegen und Grobdressur, das heisst, das gröbste Fett und die Sehnen vom Fleisch entfernen", so der Fleischfachassistent im Film. Er arbeitet auch in der Wursterei. Der Einsatz verschiedener Maschinen gehört zum Berufsalltag. Die Berufsleute können diese sicher bedienen. Sie reinigen sie und sorgen für deren einwandfreie Funktion. Fleischfachassistenten arbeiten eng mit den Fleischfachleuten zusammen. Von ihnen erhalten sie die Aufträge; sie sind es, die ihre Arbeit kontrollieren.
Dieser Film ersetzt den Film "Metzger/in" von 1996.